Die “Jüdische Allgemeine” über den Islamhass

 

Marwa El-Sherbini wurde ermordet, weil sie erkennbar Muslimin war, weil sie keinen Platz hatte in jenem Deutschland, das die NPD will. Eine Partei, die auch der Mörder von Dresden gewählt hat. Dieser Prozess erinnert uns an eine traurige Wahrheit, die im Jubel der Feier des Mauerfalls untergegangen ist: Mit der Einheit kam auch die dramatische Zunahme rechtsradikaler Gewalt. Fast täglich gibt es Übergriffe auf Andersdenkende und Anderslebende. 143 Menschen wurden seither getötet, weil sie eine andere Hautfarbe oder Religion hatten, weil sie behindert, links, obdachlos, Punker oder schwul waren. Alltag. Selbst der brutale Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini hätte vermutlich kaum für große Schlagzeilen gesorgt – wäre da nicht die Angst vor dem Aufschrei der arabischen Welt gewesen. Was mir dagegen Angst macht, das sind Hass und Gewalt vor unserer Haustür. Mit jeder »national befreiten Zone« verlieren wir ein Stück Freiheit. Das Gericht hat Recht gesprochen. Die Freiheit und die Menschenwürde aber werden nicht allein im Gerichtssaal verteidigt, sondern auch auf jedem Spielplatz. Das ist unsere Sache. Wir sind das Volk.

Mehr findet sich in der Quelle(PDF). Lesenswert.

(Via Politblogger)

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