Wie man PI-News erfolgreich foppt

U-Boot Für einen herzlichen Lacher und anschließende Schmerzen im Bereich des Zwerchfells hat bei mir heute folgende Story des Kübel-Fanblogs gesorgt:

Es war frisch nach dem Schichtwechsel am letzten Tag der Woche.
Es war der 11. Dezember.
Langeweile machte sich breit.
Erfahrungsgemäß würde heute auch nicht mehr viel passieren…es wurde Zeit etwas Chaos zu stiften.

Wir griffen in die Chaoskiste die wir vor einigen Tagen angeschafft haben und in die wir immer Ideen schmeißen die etwas abgedrehter sind als das übliche was wir uns leisten und die Beschäftigung stand fest:

Wir gründen eine PI-Gruppe.

Link: Operation 3,1415

Humorvoll und überaus aufschlussreich, was PIsche Verhältnisse angeht.

Interessant ist auch der letzte Teil. Offenbar ist sich das neurechte rechtsextreme Magazin “ZUERST!” sicher, dass diese PI-Gruppen potenzielle Leser sind. Sämtliche PI-Gruppen hatten diese Mail erhalten.

Der Blick nach Rechts sagt zu diesem Magazin:

In „ZUERST!“ ist die Monatszeitschrift „Nation&Europa“, die älteste Zeitschrift des deutschen Rechtsextremismus, aufgegangen. Hinter dem künftig monatlich erscheinenden Magazin „ZUERST!“ steht die Verlagsgruppe Lesen & Schenken Verlagsauslieferung und Versandgesellschaft mbH (Kiel / Selent) von Dietmar Munier, einem ehemaligen Funktionär der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN).

Zu Dietmar Munier im Netz-gegen-Nazis:

1983 wurde der Verlag, der 1963 von Heinz von Arndt gegründet wurde, von Dietmar Munier übernommen. Munier publiziert von Anfang an Bücher zum Thema "Revisionismus". Verschiedene Bücher des britischen Holocaust-Leugners David Irving werden vom Arndt-Verlag beworben.
In den Rundschreiben des ARNDT-Verlages macht Munier immer wieder Werbung für seine Aktion Deutsches Königsberg. Dabei handelt es sich um eine 1991 gegründete Initiative Muniers, die die Ansiedlung Rußlanddeutscher im russischen Teil des ehemaligen Ostpreußens fördern will. Ihm geht es dabei um die "Regermanisierung" dieser Gebiete und die faktische Infragestellung der Oder-Neiße-Grenze. 1992 gründete Munier den Schulverein zur Förderung der Russlanddeutschen in Ostpreußen e. V., der im ehemaligen Ostpreußen die Deutsche Schule Trakehnen betreibt. Im folgenden Jahr wurde von ihm Gesellschaft für Siedlungsförderung in Trakehnen m. b. H. gegründet.
1996 wurde von russischer Seite ein Einreiseverbot für Munier verhängt. Seitdem sind Muniers direkte Aktivitäten in diesem Gebiet zurückgegangen.

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