“Islamfeindlichkeit – wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen”

Eine recht Ausführliche Buchvorstellung hatte schon im Oktober 2009 Arne Hoffmann veröffentlicht.

Ich stelle hier mal die ersten zwei Absätze rein, und hoffe, dass dies zum weiterlesen der Buchvorstellung animiert:

Bereits auf dem Backcover und im Vorwort seines im Wiesbadener VS-Verlages erschienenen Sammelbands Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen macht sein Herausgeber, der Politologe Thorsten Gerald Schneiders, deutlich, dass es sich hierbei um einen von zwei Bänden handelt, die zusammengehören. Der zweite Band Islamverherrlichung. Wenn die Kritik zum Tabu wird soll beim selben Verlag im Januar erscheinen. Schneiders erklärt dazu: "’Islamkritik‘ ist eines der Schlagworte unserer Zeit. Doch dahinter verstecken sich oftmals nur pure Ressentiments. Zugleich lässt sich unter Muslimen eine dogmatische Verteidigungshaltung beobachten, bei der bisweilen jede Kritik von vornherein in den Wind geschlagen wird. Beide Extreme dominieren zu häufig die öffentlichen Diskussionen."

Wenn man die aktuelle Islamdebatte wirklich seriös und umfassend wiedergeben und analysieren will, erscheint die Beleuchtung dieser beider Seiten der Medaille in der Tat geboten, wenn nicht gar zwingend. Wer hin und wieder über diverse Online-Suchmaschinen zu dem Begriff "Islamophobie" recherchiert, wird bald feststellen, dass manche Muslime in der Tat mit diesem Vorwurf schnell bei der Hand sind, wo noch keine Spur von Fremdenfeindlichkeit oder kulturalistisch verbrämtem Rassismus zu erkennen ist, sondern lediglich bestimmte Aspekte des islamischen Lebens oder der islamischen Welt kritisiert werden, wie man das jederzeit etwa mit Aspekten aus dem Christentum ebenfalls tun würde, ohne dass der Vorwurf der "Christophobie" erhoben wird. (Fast würde ich hier von einer missbräuchlichen Verwendung des Ausdrucks/Begriffs "Islamophobie" sprechen; allerdings herrscht in der Sprachwissenschaft Konsens, dass es keine missbräuchliche Verwendung von Begriffen gibt, weil niemand festlegen kann, was eine ordnungsgemäße Verwendung wäre. Niemand muss sich zum Beispiel der Definition von Islamophobie anschließen, wie sie der Runnymede Trust vorgenommen hat, auch wenn diese sehr sinnvoll ist.)

Hier geht es also weiter

Dieses Buch wird wohl Einzug in die hiesige Stube halten, später natürlich auch der zweite Band. Sie werden dann aller voraussicht nach desöfteren für Zitate herhalten.

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