Zum Vergleich: Islamfeindlichkeit und Antisemitismus

Ein sehr gelungener Artikel zu diesem Vergleich stammt von Jochen Müller. Er nagt nicht an der Legitimität von Vergleichen, sondern betont ihren Sinn und zeigt zugleich ihre Grenzen auf. Hierbei legt der Autor die Unterschiede beider Hassformen dar, was einerseits nötig ist, andererseits jedoch ein direktes Resultat des Vergleichens ist, was wiederum den Sinn vergleichender Forschung unterstreicht.

Bei den kommenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen wirbt auch die islam- und muslimfeindliche Pro-Köln (bzw. Pro-NRW) Bewegung um Stimmen – unter anderem mit einem Plakat (s. Bild), das vor einer vermeintlich drohenden Islamisierung Deutschlands warnt. "Abendland in Christenhand" lautet auch das Motto ihrer Kampagne. Für solche Formen von populistischer und rassistischer Mobilisierung gegen Islam und Muslime hat sich der Begriff „Islamophobie“ etabliert. Außerdem haben die sich zunehmend offen artikulierenden Ressentiments zuletzt Anlass gegeben, die aktuelle Islamfeindschaft mit Vorurteilsstrukturen und Erscheinungsformen des Antisemitismus zu vergleichen. Dieser Vergleich ist indes sehr umstritten.

Für die Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) hat ufuq-Mitarbeiter Jochen Müller dazu einen Beitrag verfasst, der sich zum einen mit der Geschichte der „Islamophobie“ befasst und zum anderen auf Unterschiede zwischen aktueller Islamfeindschaft und dem modernen Antisemitismus hinweist. Wir dokumentieren im Folgenden den Beitrag:

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