Kirchen gegen „Pro NRW“

Evangelische und katholische Kirche haben die für das Wochenende angekündigten antiislamischen Aktionen der rechtspopulistischen Organisation „Pro NRW“ scharf kritisiert. Ein Minarettverbot sei mit der Religionsfreiheit nicht vereinbar, so die Initiatoren.

Den Versuch der Gruppierung, mit der Parole „Abendland in Christenhand“ Christen für ihre Kampagne zu vereinnahmen, wiesen die evangelischen Landeskirchen in Rheinland und Westfalen sowie die katholischen Bistümer Essen und Münster am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung entschieden zurück. „Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“, schreiben die Präsides Nikolaus Schneider und Alfred Buß sowie die Bischöfe Felix Genn und Franz-Josef Overbeck.

Quelle

Ich weiß zwar nicht, warum das Erzbistum Köln da nicht mitzieht, allerdings kenne ich auch die Organisationsstruktur der Katholischen Kirche nicht. Ich unterstelle mal, dass Essen und Münster einfach ausreichten.

Hier(PDF) gibt es die gemeinsame Erklärung.


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