Was war denn da vor Israel los?

Mindestens zehn Menschen sind gestorben. Was genau passierte, weiß z.Zt. noch niemand. Auf Al Jazira hieß es, IDF-Soldaten hätten unvermittelt das Feuer eröffnet. Ich habe jetzt erstmal 3 Videos.

Weitere kommen dann ggfs. im Kommentarbereich.


42 responses to “Was war denn da vor Israel los?

  • NDM

    Deutschsprachige Reaktionen bei Facebook Zum Thema:

    http://youropenbook.org/?q=juden&x=17&y=21&gender=any

    „Tod allen Juden“, „Hitler war super“ und all sowas…

  • fareus

    Da hast du aber alle israelischen Propaganda Videos zusammengetragen.

    Was hältst du davon, dass das israelische Militär in internationalen Gewässern türkische Schiffe mit Friedensaktivisten gekapert und Menschen exekutiert hat.

  • Tweets that mention Was war denn da vor Israel los? « Kruppzeuch -- Topsy.com

    […] This post was mentioned on Twitter by KillarNBathy, NDM. NDM said: Was war denn da vor #Israel los? « http://bit.ly/91RgyM <– Wird wohl ne Videosammlung #flotilla #freedomflotilla […]

  • NDM

    „Befehl ausgeführt, Missgeschick passiert“
    http://www.zeit.de/politik/2010-05/befehl-ausgefuehrt-missgeschi

    „Die Gaza-Aktivsten wollten den Konflikt auf die Spitze treiben. Aber die israelischen Soldaten hätten umsichtiger Handeln müssen, als sie das Schiff stürmten.“
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7860926/Israel-ist-den-Radikalen-in-die-Falle-gegangen.html

  • fareus

    Was hältst du davon, dass das israelische Militär in internationalen Gewässern türkische Schiffe mit Friedensaktivisten gekapert und Menschen exekutiert hat?

  • NDM

    @Fareus: siehe oben

  • fareus

    So kann man sich auch herausreden.

    Kadavergehorsam mit Israel.

  • NDM


    Zwei der eingangs gezeigten Videos mit Ton:

  • Lyli

    Es war bereits vorher bekannt dass radikal-islamische Aktivisten mit an Bord waren, eine „Schwester“ sprach von der „Erwartung des Martyriums“ und es wurde das unter Islamisten beliebte Judenhasser-Schlachtlied „Khaibar Khaibar, O ihr Juden, Mohammeds Armee kehrt zurück“ gesungen.

    Solche selbstaufopfernden Propaganda-Aktionen sind nicht untypisch für die Islamisten.
    Dumm, wenn Israel diesen Verbrechern den Gefallen getan hat.

  • NDM

    Hier das Video dazu:

  • gibgasachi

    Die Videos zeigen doch vor allem, wie dämlich die israelischen Soldaten waren. Das sollen Elitesoldaten sein? Bleibt dabei, dass das eine katastrophale Aktion war. Du kaperst (unrechtmäßig) ein Schiff, dass diesem nicht zugestimmt hat. Dann musst Du mit Gegenwehr rechnen. Diese erfolgte mit ein paar Steinen, Messern und Holzknüppeln.

    Wie bereits anderswo gesagt, hätte die Verantwortlichen für die geschehnisse entschuldigt und die nötigen Konsequenzen getragen, wäre das eine Sache gewesen. Aber auf Elitesoldaten, die 16 mit Knüppelbewaffnete umbringen? Das geht nicht. Man hätte da erstens nicht so rauf gehen dürfen und zweitens auch Tränengas einsetzen können.

    Sich dann noch hinstellen und sagen „Wir haben alles richtig gemacht.“ Das ist der blanke Hohn.

  • gibgasachi

    Sorry für den Nachtrag, aber am 1. Mai in Berlin geht es von Seiten der Demonstranten härter zur Sache. Dann müssen die auch scharfe Munition bekommen.

    Das war schlichtweg Unfähigkeit und viel zu große Gewaötbereitschaft der Soldaten. Wäre ja (bei entsprechenden Rücktritten aller Verantwortlichen) wohl entschuldbar, aber so?

  • gibgasachi

    Nachtrag 2. Der letzte Satz sollte lauten:
    Wäre ja bei entsprechender eaktion von IDF/Regierungsseite (z.B. Rücktritten aller Verantwortlichen Kommandeure, etc.) wohl entschuldbar, aber so?

    Sorry für den Trippelpost, bin noch nicht ganz auf der Höhe.🙂

  • NDM

    Auf jeden fall passen die Bilder nicht wirklich zu dem, was die Flotilla-Leute sagen. Dort heißt es noch immer, Soldaten haben sich abgeseilt und unvermittelt in eine Menge schlafender geschossen.

    Hier noch ein Interview mit einem beteiligten:

    Besonders interessant ist aber, dass dies ausschließlich auf dem Schiff der IHH stattfand. Bei allen anderen Schiffen wurde offenbar friedlich gekapert.

    Alles in allem besteht Israel darauf, nach dem Prisenrecht gehandelt zu haben:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Prisenrecht

    Das erklärt auch, warum es von dieser Seite heißt, man habe alles richtig gemacht.

  • gibgasachi

    @NDM: Naja, die Aussagen der Flotilla-Leute sind eh als schwierig anzusehen. Bei dem Chaos werden die meisten vmtl. eh nur wenig mitbekommen haben. Ausserdem wurden die Aussagen ja praktisch während der Situation getätigt, also dürften Adrenalin und Angst eine große Rolle gespielt haben. Da muss man abwarten, bis die aus der Haft entlassen wurden, bevor man verwertbares bekommt.

    Ist auch eigentlich egal, da sich eh alle meine Aussagen auf die israelische Darstellung bezogen haben.

  • gibgasachi

    Nochmal Nachtrag :): Inwieweit das Krisenrecht geltend gemacht werden kann, muss jetzt wohl die UN entscheiden. Wird nicht leicht, da das ja als uneindeutig bezeichnet wird und Faktoren wie die Rechtmäßigkeit der Blockade und ob es einen Kriegszustand gab, reinspielen. Wenn der Wiki-Artikel zutrifft, bin ich echt erstaunt wie barbarisch bis heute das Kriegsrecht ist.

  • Lyli

    Der Fehler lag m.E. auch am ehesten in der Verhältnismäßigkeit.

    Messer, Eisenstangen… Schwierig, innerhalb kürzester Zeit das mildest mögliche Mittel effektiv einzusetzen. Dazu das Getümmel, wenig Überblick, Unsicherheit über das wirkliche Waffenarsenal der Angreifer.
    Da auf eine angemessene Ermessensentscheidung zu kommen ist nicht einfach.

    Geboten wäre es wohl gewesen, die Angreifer durch Schüsse in in die Beine u.ä. kampfunfähig zu machen. Elitesoldaten sind doch auf solche Situationen vorbereitet !?
    Wobei da wieder zu berücksichtigen ist, dass sie es mit Fanatikern zu tun haben, die faktisch unberechenbar sind. Eine Abwägungssache.

  • NDM

    Hier noch ein Text, den ich im Kommentarbereich von Jörg Lau aufgeschnappt habe. Soll wohl eine Übersetzung von dem hier sein:
    http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-3896733,00.html

    „Die israelischen Soldaten, von denen zwei schwerverletzt von Schusswunden und Kopfschlaegen im Krankenhaus liegen und mindestens weitere fuenf mit mittelschweren bis leichten Schuss- und Messerwunden, hatten mit leichtem Widerstand gerechnet, wie auf Demonstrationen etc.. Die kleinere Schiffe waren schnell ueberwaeltigt, nur auf der Marmara lief die Aktion schief:

    Das israelische Kommando liess sich auf dem Dach des Schiffes an Seilen runter, obwohl sich dort Menschen versammelt hatten – in Erwartung auf geringen Widerstand, wie bei Demonstrationen, wofuer man auch trainiert hatten. Die Soldaten waren mit Gotchaartigen Farbpistolen bewaffnet und hatten nur Pistolen fuer den auessersten Notfall dabei. Ansonsten war das Benutzen streng verboten. Als das Seil aus dem Helikopter geworfen wurde, ergriffen es Leute einer Gruppe von ca. 20 geuebten Kaempfern auf dem Dach des Schiffes und befestigten es am Schiff um so den Helikopter zum Abstuerzen zu bringen.

    Daraufhin liessen sich die israelischen Soldaten troztdem aufs Dach runter und wurden mit einem unerwartet harten Angriff von Saebeln, Eisenstangen, Klingen bespickten Stoeckern und anderen ‘kalten’ Waffen brutalst attackiert.

    Die Soldaten riefen sich auch unter den haeresten Schlaegen zu “Lo Lirot” (“Nicht Schiessen!“). Die Farbmunition beeindruckte den gut vorbereiteten Pruegelpoebel nicht wirklich und die israelischen Soldaten wurden teilweise beachtlich verletzt, Knochen zertruemmert, Schaedeltrauma etc.. Dann wurden teilweise Farbwaffen entwendet. Die Soldaten bekamen den Befehl ihres Offiziers Schreckgranaten zu werfen, was sie taten, aber auch ohne den brutalen Mob weiter zu beeindrucken, der weiter drauf losschlug und auf ca. 30 Mann anwuchs. Dann schafften sie es einen Soldaten zu verschleppen und stuerzten ihn willentlich 10 Meter in die Tiefe vom Dach des Schiffes auf das Deck. Der Soldat war sofort bewusstlos und ist bis jetzt schwer verletzt. Erst jetzt baten die Soldaten ihren Offizier darum ihre Notfallpistolen zu benutzen und feuerten voererst immernoch nur auf die Beine der Gasa-Kaempfer. Diese wiederum hatten schon scharfe Waffen gezueckt und schossen auf die Soldaten. Ein israelischer Soldat wurde durch das Knie geschossen, ein anderer in den Bauch. Auf einen weitereren Soldaten wurde mit einem Messer eingestochen.

    Erst jetzt begannen die israelischen Soldaten wirklich das Feuer zu eroeffnen, und die traurigen, aber so unvermeidbaren, Auswirkungen kennen wir… (die Todeszahlen wurden uebrigens – wie ueblich bei palaestinensischer Propagana immer weiter nach unten korrigiert, von anfaenglich 20 auf momentan 9 – israelische Todeszahlen korrigieren sich dahingegen immer leider eher nach oben und dauern auch laenger, bis sie an die Oeffentlichkeit gelangen, da man nur Sicheres und Ueberprueftes und keine Luegen berichten will…)

    Wir waren halt zu gutglaeubig, naiv und waren vielleicht wirklich zu sehr ueberzeugt, dass es sich hier um ‘Friedensaktivisten’ ‘europaeischen Typs’ handelte und wollten sie mit Samthandschuhen anfassen. gerade auch, dass man uns keine ‘Unverhaeltnismaessigkeit’ vorwerfen wuerde, waehrend es in Wirklichkeit barbarische und brutale, islamistische Moerderbanden waren, die nur auf diese Konfrontation aus waren und Schwerverletzte und Tote ausdruecklich in Kauf nahmen. Paradoxerweise war es gerade unsere Vorsicht und Ruecksicht auf den Feind, der ihn zu nur noch mehr Gewalt anstachelte.

    Ein israelischer Journalist, der vor Ort in einem israelischen Marineschiff war, berichtet, dass Israel bereits gegen 22.00 Uhr angefangen hatte, die Schiffe zum Umkehren aufzurufen (erst gegen halb fuenf begann das Entern der Marmara). Ihnen wurde auch geantwortet und zwar wueste Beschimpfungen und deutliche Abischtserklaerungen, wie z.B. “Fuck you!” oder “Dschihad! Dschihad!” und noch Einiges mehr, was er zu krass fand, als es im Radio zu erwaehnen.

    Er hatte mit Soldaten von Schajetet 13 gesprochen. Diese sagten, dass sie vorher in der Tat sehr viel geuebt hatten und viele Szenarios durchgegangen waren, aber nicht mal das extremste Szenario hatte mit soviel blutruenstiger und mordlustiger Gewalt der ‘Friedensaktivisten’ gerechnet. Als die ersten Soldaten sich in die Menge abseilten und sofort von dem Mob mit Eisenstangen, Latten mit Klingen, Messern etc. bearbeitet wurden, war Ihnen klar, dass sie sich in einen Lynch abseilten, nur konnten sie jetzt nicht stoppen, da ihre Kameraden dann ganz sicher heute nicht mehr unter uns waeren, sondern mussten runter um sich noch mit den Abseilhandschuhen gegen potentiell toedlich Schlaege zu wehren.

    Sie sagten, dass alle ‘Friedensaktivisten’ mit den sie auf den Schiffen zu tun hatten, arabisch oder tuerkisch gebruellt hatten und meist kein Englisch verstanden. Sie fanden noch etliche Waffen, von Saebeln, Eisenstangen, und professionellen Katschis mit Stahlkugeln, die ausdruecklich toedlich sind. Die Schajetet 13 sind wirklich sehr disziplinierte und abgehaertete Soldaten, die sogar unter den Lynchbedingungen noch eine ganze Weile versuchten die Sache mit ihren Faeusten und Gotchafarbpistolen unter Kontrolle zu bringen und schwere Schlaege ertrugen. Sich in einen Lynch mit blossen Haenden und einer Gotchapistole auf dem Ruecken und einer kleinen Pistole am Koerper abzuseilen, ist auch nicht gerade fuer jedermanns Nerven, fuer meine sicher nicht. Die zwei Interviewten hatten jeder einen Arm schon gebrochen und trotzdem kaempften sie weiter und versuchten ihre Kameraden vor dem Lynchmord zu bewahren und ganz am Ende, wo halt einige Soldaten schon schwer verletzt waren und erst als auf sie gefeuert wurde, eroeffenten sie das Feuer. Sie sagten auch, mindestens einen langen Lauf (Gewehr) unter den Dschihaddisten gesehen zu haben.“

  • Lumina

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie Israel es schafft die Täter- Opfer- Rolle zu verdrehen. Dass dem auch noch einige Glauben schenken ist besonders traurig. ISRAEL MORDERT und die Welt schaut zu. Mehr kann man dazu nicht sagen. Die israelische Regierung benimmt sich wie ein Kleinkind, dass außer Rand und Band geraten ist und die lieben Eltern (in dem Fall ja USA und Europa) stellen sich immer wieder schützend davor, anstatt dem Balg mal ´ne Ohrfeige zu verpassen.
    Als bis dato überzeugte linke Pazifisitin muss ich sagen, das Fass ist voll. Meine Verherrlichung von Ghandi und co hat ein Ende. Bei diesem Israel- Pack hilft nur eins: Ich hoffe auf einen baldigen gemeinsamen Angriff seitens der Türkei, Iran und Syriens und bete dafür, dass Iran atomare Waffen besitzt um dem häßlichen Kind Israel das Maul zu stopfen, wenn es mit seinem Waffenarsenal droht.

    Peace, I`m out😀

    • Lyli

      Nicht heucheln, das Fass war bei Leuten wie dir schon immer voll, du Troll.
      Und der „Pazifismus“, wie er von deinesgleichen sich schimpfen lässt wird, hätte selbst Orwell schwer beeindruckt.

      Bestimmte Teile der Linken, das muss man leider sagen, sind mittlerweile völlig verkommen und verwahrlost.

  • Limited

    BTW – auch das ist Teil dieser Geschichte, deren Verlauf wohl nie wirklich geklärt werden kann:

    http://mondoprinte.files.wordpress.com/2010/06/30845_415441354208_693534208_4.jpg?w=500&h=438

  • Kruppzeuch

    Gewalt auf der Mavi Marmara war offenbar geplant…

    Ein wichtiger Beitrag zur Rekonstruktion dessen, was auf dem IHH-Schiff passierte, bestätigt grundsätzlich das, was ich bereits darlegte. Neues Filmmaterial zu den Vorgängen auf der „Mavi Marmara“, dem türkischen Flaggschiff der „Solidaritätsflottille“…

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