Deutliche Worte zu Mönchengladbach

Ich kopiere hier mal einen Blogeintrag 1:1

Überall dort, wo sich der entbändigte Volkszorn so richtig entlädt, braucht man nach einer Politsekte nicht lange zu suchen: „pro NRW“ – ein Schwarm parasitärer Hobbydiktatoren, die sich auf der verzweifelten Suche nach dem letzten Quentchen Wählergunst an unbescholtenen Bürgern festsaugen. Die nächste pro-NRW-Plage steht bereits in wenigen Tagen an: Am Freitag will die „Bürgerbewegung“ den Mönchengladbacher Stadtteil Eicken befallen.

Für „pro NRW“ geht es auch diesmal wieder um den Islam. In Mönchengladbach-Eicken, einem gutbürgerlich bis geradezu spießig anmutenden Stadtteil, will eine Vereinigung unter dem Namen „Einladung ins Paradies“ eine Glaubensschule einrichten. So weit, so gut. Das Problem: Die Gruppe um den zum Islam konvertierten Pierre Vogel gehört den Salafisten an, einer radikal-fundamentalistischen Minderheit innerhalb des Islams. Als „Steinzeitislam“ wird die Glaubensrichtung desöfteren bezeichnet, da sie nahezu alle klischeehaften Vorurteile gegenüber Muslimen in sich vereinigt: So sollen innerhalb der Gemeinde Steinigungen von unzüchtigen Frauen befürwortet werden, westliche Staaten und Gesellschaften werden abgelehnt. Auch das Loveparade-Unglück wird von den Salafisten als gerechte Strafe für eine verkommene Gesellschaft interpretiert – Eva Herman lässt grüßen.

Was für die Mehrheit der Muslime in Europa eine Selbstverständlichkeit darstellt, wird von den Anhängern des Salafismus verteufelt: Die Toleranz gegenüber anderen Glaubens- und Lebensrichtungen. In der Propaganda der angeblich doch so „demokratischen Bürgerbewegung“ spielt dieser elementare Unterschied jedoch keine Rolle: Pauschal werden sämtliche Muslime verunglimpft und mit radikalen Fundamentalisten in einen Topf geworfen. Dazu kommt abschließend eine ordentliche Portion Fremdenfeindlichkeit gegenüber Türken – und der populistische Hass-Cocktail kann dem wütenden Mob auf der Straße aufgetischt werden. Nichts anderes ist es nämlich, was die verkappten Rechtsextremisten am Freitag in Mönchengladbach präsentieren werden: Rassistische Hetzpropaganda ohne Inhalte und Sachkenntnis, dafür mit lautstarkem Geschrei von dumpfen Parolen, um die konservativ-ergraute Zuhörerschaft noch weiter anzustacheln.

Es ist keine Frage, dass eine Ausbreitung islamisch-fundamentalistischer Strukturen notfalls auch mittels zivilen Ungehorsams verhindert werden muss. Wenn dieser Ungehorsam allerdings von einer extremistischen Partei ausgeht, die unter dem Deckmantel der Grundgesetztreue versucht, fremdenfeindliche Vorstellungen in der Gesellschaft zu etablieren, ist die dringlichste Aufgabe zunächst, diese Zusammenrottung von verkappten Neofaschisten in die politische wie gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit zu manövrieren. So ist es am Freitagmittag nicht notwendig, gegen die Einrichtung einer radikalislamischen Schule zu demonstrieren, sondern gegen die radikalrassistische „Bürgerbewegung pro NRW“ sowie gegen die Mönchengladbacher Bürger, die so etwas zulassen und noch dazu als Mitläufer fungieren.

Die pro-NRW-Mahnwache soll am kommenden Freitag um 14 Uhr auf dem Marktplatz (Eickener Straße/Badenstraße) in Mönchengladbach-Eicken stattfinden, vom Hauptbahnhof aus erreichbar mit den Buslinien 002 (Richtung Künkelstraße) und 003 (Richtung „Am Hommelsbach“), Haltestelle „Eicken Markt“.

Harte Worte, Klare Kante.

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21 responses to “Deutliche Worte zu Mönchengladbach

  • Limited

    Bei den Prolingen geht es weniger um „den Islam“ und auch der Salafismus wird denen grundsätzlich eher egal sein (wobei die Einstellungen zur Stellung der Frau zwischen Prolingen und Salafisten durchaus Überschneidungen aufweisen dürfte).

    Das ist ein Haufen von Polithasadeuren überwiegend aus dem rechten bis rechtsextremen Bereich. Betrachtet man den Herkunftsbereich der Profunktionäre -NPD, diverese „Kameradschaften“ und „Volksligen“ ist eigentlich alles dabei béi dem man so´richtig nach Herzenslust erbrechen möchte.

    Wären es nicht Muslime, dann wären es Zigeuner, wären es nicht Zigeuner, dann wären es Neger, wären es nicht Neger, dann wäres es (bitte Randgruppe hier eintragen)….

    Ziel bleibt aber auch bei den Profunktionären stets der persönliche Vorteil, hier halt auf der fremdenfeindlichen und menschenverachtenden Fahrkarte.

  • Salome

    Die PROleten beackern jetzt halt ein Feld für ihre Zwecke, das aus „Toleranzgründen“ viel zu lange brach lag: Die Kritik am fundamentalen Islam.

    Es treffen da obskure Gestalten aufeinander, die auf der einen Seite ins Steinigerparadies einladen, auf der anderen Seite als Demokraten getarnt die Republik von volksfremden Elementen reinigen wollen.

    Letzter wären vll heute noch leichter erkennbaren „Türken raus“ verhaftet, wenn wir den Freunden der Steine schon früher mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätten.

    • Limited

      Die Prolinge beackern in meinen Augen gar kein Feld. Ackern hätte ja etwas Produktives.

      Die verseuchen allenfalls die Atmosphäre mit ihrem braunen Gift. Daraus kann nie etwas Positives entstehen. Und die brauchen auch kein spezifisches Feindbild – irgendeines reicht schon aus. Deshalb sind es heute Muslime, gestern waren es Polen und Türken, morgen sind es Zigeuner und Schwarze. Der Hass geht denen nie aus.

      Aber schön, dass sich die Irren (gleich welcher Coleur) in ihren Clubs versammeln. Dann kann man sie leichter identifizieren und der Verfassungsschutz muss nicht lange suchen.

      Was soll’s auch, der Prozentsatz der Irren ist in jedem identitätsstiftenden Gebilde wohl ähnlich hoch. Wenn Stefan Herre seine Pipifanten hat, Beisicht seine Prolinge, Kahane seine JDL dann soll Herr Vogel von mir aus auch seine salafistischen Idioten um sich versammeln. Weniger in Mönchengladbach – eigentlich kann er sich ja nur in Saudi-Arabien wohlfühlen.

      Das interessiert die meisten nicht die Bohne. Und das ist auch ganz gut so 😉

      • Salome

        Die meisten nicht, das stimmt wohl. Trotzdem gewinnen extremistische Strömungen enorm an Zulauf und Attraktivität.

        An Neonazis hatte ich mich ja schon „gewöhnt“, kennt man ja seit Jahrzehnten.
        Dass es hier Anfang des 21. Jh. Leute geben würde, die uns mit den „Segnungen“ des siebten Jahrhunderts beglücken wollen, hätte ich vor 10/15 Jahren nicht mal im Alptraum gedacht.

      • NDM

        Sich an Neonazis zu gewöhnen wäre fatal. Das würde zu einer FPÖisierung der NPD führen.

  • Flo

    „pro NRW“ hat nun gemerkt, dass auf dem Marktplatz auch Markt ist. Deshalb soll die „Mahnwache“ jetzt erst um 14 Uhr anfangen.

  • Salome

    Die NPD ist völlig im Arsch, da kräht kein Hahn mehr nach. Und auf Pro fallen die Leute in Zukunft nicht mehr rein, ganz sicher.

    Ich will nicht wissen, wie viele rechte Extremisten mittlerweile in den extremen Islam gewechselt haben. Abu Bakr Rieger ist ja nur ein Beispiel. Vll folgen Herre und Beisicht ja bald nach.
    Bei engstirnigen Gemütern sind die Grenzen fließend.

  • Limited

    Mir sind keine belastbaren Daten bekannt, dass innerhalb muslimischer Gruppen „enormer Zulauf und Attraktivität“ hin zu islamistischen Gruppen besteht.

    In den Medien werden zwar häufiger Terrortouristen gen Afghanistan erwähnt, aber die zwei- bis drei dutzend Hansel dürften kaum als Ausweis für einen Massentrend stehen. Generell sind die meisten Menschen ja glücklicherweise eher extremismusavers.

    Das ist eher ein Trend zur Aufspaltung, wie man ihn auch aus der rechtsextremen Ecke kennt. Selbst wenn die NPD an Einfluss verlieren sollte, profitieren davon eben die Prolingen und freie Kameradschaften. Das hat was von linke Tasche, rechte Tasche.

  • Limited

    Auch wenn bei der Erwähnung der Linkspartei einige einen dicken Hals bekommen, hier der Hinweis auf aktuelle Entwicklungen in diesem Fall:

    http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/Linkspartei-verteidigt-Gladbacher-Islamschule_aid_895293.html

    Den ideologischen Hintergrund der Gruppe „Einladung zum Paradies/EzP“ kenne ich ein wenig. Das ist in der Tat eine krude Mischung aus mittelalterlichen Vorstellungen.

    Jedoch sind diese Glaubensvorstellungen durch das Recht auf Religionsfreiheit gedeckt und eine Gefährdung durch eine aktiv kämpferische Haltung zur Beseitigung der FDGO wirft noch nicht einmal der Verfassungsschutz EzP vor.

    In diesem Sinne ist es zunächst Sache der Mönchengladbacher Bürger sich dagegen zur Wehr zu setzen, ohne Einflussnahme der Kellernazis von „pro nrw“. Ich hoffe auf einen vernünftigen Kompromiss.

    • Salome

      Vogel tritt hin und wieder mit Hassan Dabbagh zusammen auf und dem wird in der Tat vorgeworfen, aktiv den kriegerischen Dschihad zu unterstützen.

      Auch aus seiner Ansicht, die Gesellschaft müsse nach den Gesetzen der Scharia geordnet werden, macht er keinen Hehl, ich habe schon sehr viele Internetauftritte von ihm gesehen.
      Der Typ ist ein militanter Scharfmacher, kein Stück besser als der gewöhnliche Nazi.

      Im Grunde sollte man über solche Gestalten, ob Nazis oder Islamisten, nur lachen. Mehr als kleinkarierte, bornierte Witzfiguren sind das ja nicht.

      • Limited

        Nun, die Profunktionäre wie Beisicht scheuen sich auch nicht davor mit lupenreinen Rassisten und Faschisten wie Frau Edelmannova:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Edelmannov%C3%A1

        und nicht minder „grenzwertigen“ Vertretern von Front Nationale oder Vlaams Belang bei selbst ausgerichteten „Aufklärungsveranstaltungen“ aufzutreten.

        Insofern hat der Nazihinweis in Hinsicht auf „pro nrw“ in meinen Augen durchaus Berechtigung.

        So oder so – sowohl Pierre Vogel, wie auch Markus Beisicht wird man in einer Demokratie ertragen müssen. Obskure und menschenverachtende Ideologieträger sind beide. Zum Lachen ist mir allerdings bei keinem von beiden – eher zum Kotzen.

  • Limited

    Kleiner Nachtrag.

    Mir hat noch kein Islamist in die Suppe gespuckt. Aber hin und wieder muss ich mich mit dieser widerlichen Suada auseinandersetzen Zuwanderer/Muslime/beliebige Randgruppe bitte hier eintragen/ seien der „Untergang“.

    Grad so wie es die Kryptonazis von prodingenskirchen ausspeien. Das äu0ert sich dann dahingehend, dass z.B. Menschen mit türkischem Familiennamen keine Wohnung auf dem Privatmarkt finden oder bei Einstellungen benachteiligt werden. Es ist eine Minderheit und die meisten bekommt man mit guten Argumenten wieder auf den Boden, der Neigung nach „Fremden“ oder denjenigen zu treten die man dazu erklärt, ist aber offenbar bei 5-10% der Bevölkerung nicht abzuhelfen.

    Solange das so ist, erachte ich die Tendenz des „Völkischen“ als bedeutend gefährlicher, als irgendwelche Islamistengruppen, die im Hinterzimmer ein neues Kalifat beschwören.

    • NDM

      Angesichts der Tatsache, dass Salafis sowieso eine extrem unbedeutende und im ganzen eher einflusslose Minderheit darstellen, ist das völkische Problem tatsächlich um ein vielfaches größer. Das sieht man insbesondere dort, wo sich die Rechtsextremen etabliert haben – in Österreich.

  • Salome

    Diese Steinefetischisten machen es Beisicht und co. ja gerade leicht, ihre Fremdenfeindlichkeit zu rechtfertigen.
    Der radikale Islam hat an sich aber nichts mit „Fremden“ zu tun, er ist eine pathologische Hass-Ideologie, genau wie der Nazismus und Leute sämtlicher Herkunft bekennen sich zu ihm.

    Ich sehe in meiner Abscheu keinen Unterschied zwischen beiden. Beide teilen die Welt ein in zwei gruppen, die Reinen und die Unreinen und beide verachten das Leben des Einzelnen und die Freiheit.

  • Limited

    Je nach Zeitgeist ist jede Religion instrumentalisierbar.

    Auch im Namen des Christentums sind unglaubliche Verbrechen begangen worden.

    Was sagt das aus, über das Christentum? Oder den Islam?

    Meines Erachtens nichts. Die Gründe liegen tiefer.

    Insofern ist das Spiel: Islam=Böse nur eine Abwandlung der abfälligen Distinktion gegen „die Fremden“ , wie es schon seit Jahrtausenden gespielt wird.

    Die Prolinge spielen da mangels Gehirnkapazität und Eloquenz noch nicht einmal eine Fußnote, sind aber so lästig wie Fußschweiß.

  • Limited

    Nachtrag

    Der Umstand dass Gläubige die Welt teilen Gläubig/Ungläubig, Rein/Unrein ist fundamental in jeder Religion angelegt (den Katholiken wird ja sogar verwehrt mit ihren protesantischen Glaubensgeschwistern einen gemeinsamen Gottesdients an einen Gott zu feiern), ebenso wie die totalitäre Neigung eigene Glaubenspräferenzen als absolute Wahrheit höher zu schätzen als jegliches von Menschen gemachte Recht.

    Das Wesen des Religiösen beherbergt den Keim des absolut Totalitären. Das wird jeder wahrhaft Gläubige bezeugen können.

    • Salome

      Das Verhältnis zwischen Katholiken und Protestanten hat sich glücklicherweise seit dem 30jährigen Krieg etwas entspannt 🙂

      Trotzdem beunruhigt mich die häufige Erwähnung von „den Ungläubigen“ wörtlich im Koran. Die Ungläubigen seien die schlimmsten Kreaturen und schlimmer Tiere usw. usf.
      Bei Fundamentalisten wie den Salafiten, die alles buchstäblich nehmen, macht mir das durchaus Sorgen.

  • Limited

    Naja, das mit dem „buchstäblichen“ ist so eine Sache.

    Das alte Testament ist zumindest für evangelikale Christen Gottes Wort, nicht interpretierbar und auch für katholische Christen steht lediglich die Interpretation der Kirche zwischen ihnen und einer buchstabengetreuen Auslegung auch des alten Testaments als integraler Bestandteil des christlichen Glaubens.

    Hier mal ein paar Horrorstories a la Bibel:

    Wenn man die Bibel durchgeht und wörtlich nimmt, müsste man die Bibel m.E. als nicht vereinbar mit dem Grundgesetz einstufen. So ergeben sich bei der Vorstellung Gottes Geboten wörtlich nachzukommen viele Fragen:

    a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt(Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie.

    Soll ich sie niederstrecken?

    b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

    c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24).

    Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

    d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Polen zutreffen, aber nicht auf Franzosen.

    Können Sie das klären?
    Warum darf ich keine Franzosen besitzen?

    e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss.
    Allerdings:

    bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

    f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu.

    Kann das jemand klarstellen?

    g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Kontaktlinsen und manchmal eine Brille trage.

    Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum?

    h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird.

    Wie sollen sie sterben?

    i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht.

    Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

    j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft.

    Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)?

    Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

    • Salome

      Hm, naja. Natürlich sind da Gemetzel usw.
      Aber es sind konkrete Geschichten an einem konkreten Ort in einer konkreten Zeit. Will ich ja garnicht beschönigen.

      Diese abstrakte Aufforderung: „Ziehet aus in Gut und Blut und kämpfet auf Allahs Weg, bis die ganze Welt Allahs ist“ als wörtliches Gotteswort, ist schon ein Tic bedrohlicher und wird ja herangezogen von Islamisten. Es muss im Endeffekt darum gehen, solche Aufforderungen einer Exegese zu unterziehen und sie zeitlich einzuordnen.

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