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Todesstrafe für Homosexualität in Uganda

Die junge Frau schleicht sich aus ihrem Haus, bevor es dämmert. Und sie traut sich erst spät in der Nacht zurück. Sie hat Angst vor den Männern auf der Straße, die ihr tagsüber manchmal in die Quere kommen. Erst vor ein paar Tagen haben sie ihr hinterhergeschrien: „Da bist du ja. Wir werden dir schon noch beibringen, was es heißt, eine echte Frau zu sein.“ Dann haben sie laut gegrölt. Sie hat nur kurz gezuckt und ihren Schritt beschleunigt, damit sie endlich fortkommt. In solchen Momenten wünscht sie sich ganz weit weg, an einen Ort, der sie akzeptiert, wie sie ist. Fort aus ihrer Heimat Uganda, wo Menschen wie sie zu den Geächteten zählen.

Hier entlang zum weiterlesen – gruselig, wozu Fundamentalisten alles fähig sein können…

Zudem dieses Video:

Man könnte fast sagen, sie seien das protestantische Pendant zu den Piusbrüdern. Das schlimmste daran: Sie sind stark missionarisch geprägt.

Siehe dazu auch:
Evangelikale Apokalyptiker


Christen und Moslems in Äthiopien


Opferfest, ‏عيد الأضحى‎, Kurban Bayramı, Cejna Qurbanê, Kurbam Bajram, ‏عید قربان‎, Tabaski

Gar nicht mal so unchristlich… Der einzige Unterschied ist die Person Isaak<->Ismael

http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/22.html#22,1
http://de.wikipedia.org/wiki/Opferung_Isaaks

Abrahams Opfergang

1Einige Zeit danach stellte Gott Abraham auf die Probe. "Abraham", sagte er zu ihm. "Ja?", antwortete er. 2"Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak! Zieh ins Land Morija und opfere ihn als Brandopfer auf dem Berg, den ich dir zeigen werde!" 3Am nächsten Morgen stand Abraham früh auf. Er spaltete Holz für das Brandopfer und sattelte seinen Esel. Dann nahm er zwei seiner Leute und seinen Sohn Isaak und machte sich mit ihnen auf den Weg zu dem Ort, den Gott ihm genannt hatte.
4Am dritten Tag erblickte er den Berg aus der Ferne. 5Da sagte er zu seinen Leuten: "Ihr bleibt mit dem Esel hier! Ich werde mit dem Jungen dort hinaufgehen, um anzubeten. Dann kommen wir wieder zurück." 6Abraham lud seinem Sohn die Holzscheite auf den Rücken. Er selbst nahm den Topf mit den glühenden Kohlen und das Messer. So gingen beide miteinander. 7Da sagte Isaak: "Vater!" "Ja, mein Sohn?" "Schau, wir haben Feuer und Holz. Aber wo ist das Lamm zum Brandopfer?" 8"Gott wird schon für ein Lamm sorgen, mein Sohn." So gingen beide miteinander. 9Als sie die Stelle erreichten, die Gott ihm genannt hatte, baute Abraham den Altar. Dann schichtete er das Holz auf, fesselte seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. 10Und dann griff er nach dem Messer, um seinen Sohn zu schlachten. 11Da rief der Engel Jahwes vom Himmel her: "Abraham! Abraham!" "Ja?", erwiderte er. 12"Halt ein! Tu dem Jungen nichts zuleide! Jetzt weiß ich, dass du Gott gehorchst, denn du hast mir deinen einzigen Sohn nicht verweigert." 13Als Abraham dann aufblickte, sah er einen Schafbock, der sich mit seinen Hörnern im Gebüsch hinter ihm verfangen hatte. Abraham holte das Tier und opferte es anstelle seines Sohnes auf dem Altar. 14Abraham nannte den Ort "Jahwe sorgt vor". Noch heute sagt man: "Auf dem Berg Jahwes ist vorgesorgt." 15Noch einmal rief der Engel Jahwes Abraham vom Himmel herab zu: 16"Ich schwöre bei mir selbst, sagt Jahwe: Weil du das getan und mir deinen einzigen Sohn nicht verweigert hast, 17werde ich dich mit Segen überschütten und deine Nachkommen überaus zahlreich machen, so, wie die Sterne am Himmel und die Sandkörner am Strand. Sie werden ihre Feinde besiegen und ihre Städte erobern. 18Und durch deine Nachkommen werden alle Völker der Erde gesegnet sein, weil du mir gehorcht hast." 19Abraham kehrte wieder zu seinen Leuten zurück, und sie gingen miteinander nach Beerscheba. Dort blieb Abraham wohnen.

Die Nachkommen Nahors
20Einige Zeit später erhielt Abraham die Nachricht: "Milka hat deinem Bruder Nahor Söhne geboren!" 21Es waren Uz, sein Erstgeborener, dann Bus und Kemuël, von dem die Syrer abstammen, 22Kesed und Haso, Pildasch, Jidlaf und Betuël, der Vater von Rebekka. 23Diese acht Söhne hatte Milka Nahor, dem Bruder Abrahams, geboren. 24Auch von seiner Nebenfrau Rëuma hatte Nahor Kinder: Tebach, Gaham, Tahasch und Maacha.


Ist das schon rassistisch?

Werbung für wohltätige Zwecke in Südafrika:

Racist charity in Southafrica?

Schon Rassismus, nur ein Klischee, oder ist der Weiße Einkäufer nur Lieb zu den Schwarzen?


Die Lügen von PI-News: Frauenbeschneidungen im Islam?

Dass die paranoiden Pipifanten nun in wirklich jedem Verbrechen und in jeder Ungerechtigkeit der Welt den Islam als Ursache ausmachen, sollte mittlerweile bekannt sein. Allerdings stützen sie sich nicht mehr einzig auf wirre Verschwörungstheorien, sondern halten es für den typischen PI-Leser etwas einfacher. Etwa nach dem Motto “Dort leben viele Moslems, deshalb ist der Islam am Unrecht schuld.”  Recherche? Fehlanzeige. Im von PI-News verlinkten Artikel von Spiegel Online, gegen den(SPON) sich PI übrigens, wie gegen nahezu sämtliche anderen von PI zitierten Onlineangebote, verächtlich als “Mainstreammedien” bezeichnet, richtet, steht nichts, aber auch gar nichts über einen Islamischen Hintergrund von Frauenbeschneidungen. Dennoch ist dieses Wort irgendwie – hoppla – in den Artikel hineingerutscht, und siehe da: Man gibt dem Kommentarmob wieder einen Grund, gegen Moslems zu hetzen. Warheit oder Lüge interessiert bei PI-News nicht, der Zweck heiligt die Mittel.

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Laut Wikipediaeintrag zu Sierra Leone sind 20% der Einwohner Christen, laut Englischen Eintrag sind es 30%. Laut der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit sind jedoch etwa 90% der Frauen von der Beschneidungspraxis betroffen. Dämmert’s?

In Sierra Leone wird die weibliche Genitalverstümmelung
(FGM) in fast allen ethnischen Gruppen mit
Ausnahme der christlichen Krio in der Westregion
praktiziert. Auch wenn diese Zahlen vor Ort für übertrieben
gehalten werden, schätzen verschiedene Organisationen
den Anteil der verstümmelten Mädchen
und Frauen auf 90 %.

Die Krio machen etwa 10% der Einwohner in Sierra Leone aus. Laut englischem Wikipediaeintrag sind es nur 5,4%. Die Zahlen differieren also stark. Mit Grundkenntnissen in der Dreisatzlehre kommt man jedoch schon nach dem Überschlagen zum Schluss, dass ca.  50-70% der Christen in Sierra Leone ihren Frauen die Genitalien verstümmeln, und dass es mit berechtigter Wahrscheinlichkeitsvermutung eben auch Islamisch dominierte Regionen in Sierra Leone gibt, in denen genau dies nicht passiert.

Aber darum geht es den Pipimanen ja nicht, sondern hierum:

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Hier zur Kritik an Hartmut Krauss, von dort, wo er herkommt, und hier noch eine.

Einzig der User “ND” versucht sich an einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema, und wird direkt von mehreren Seiten abgewatscht. Beispiel:

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Das ist PIsskussionskultur in Reinform. Auf eine Frage nach Belegen für eine Behauptung wird schlicht der Spieß umgedreht und verlangt, man solle Belege für seine Behauptung, dass PI-News Unrecht habe, aufzeigen, um so einer Inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema zu entgehen. Man will eben nur hetzen, und nicht etwa wissen.