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Neonazi-Kongress verhindert

Kartenbild

In Dahlewitz(Südlich von Berlin, siehe Karte) wurde der Vertrag für einen Neonazi-Kongress gekündigt, nachdem die Leitung des Hotels, in dem er stattfinden sollte, über die Details des Kongresses informiert wurde.

 

Folgende Personen waren laut Märkische Allgemeine zu diesem Kongress eingeladen:

  • – Andreas Molau, „DVU-Bundessprecher und stellvertretender niedersächsischer NPD-Landesvorsitzender“

  • – Walter Post, Buchautor des geschichtsrevisionistischen Grabert-Verlages und Referent bei der Waffen-SS-treuen HIAG

  • – Mario Kandil, Mitarbeiter der Reihe Deutsche Geschichte (Druffel-Verlag)

  • – Dimitrij Grieb, Autor der National-Zeitung

  • – Mitarbeiter des FPÖ-Europaabgeordneten Andreas Mölzer

  • – Karl Richter, Stadtrat der NPD-Vorfeldorganisation Bürgerinitiative Ausländerstopp in München

  • – DVU-Bundesvize und Landeschef in Sachsen-Anhalt Ingo Knop

  • – Patrik Brinkmann, Mitgründer der rechtsextremen Kontinent-Europa Stiftung

  • – Harald Neubauer, Mitherausgeber von Nation & Europa“.

NPD, DVU, FPÖ, SS-Liebhaber und rechtsextreme Autoren. Auf derartigen Konferenzen kommt immer wieder die Creme de la Creme des Faschismus zusammen. Neben offen angekündigten “Anti-Islamisierungs-Kongressen” gibt es immer wieder mal heimlich geplante Kongresse.

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NPD droht finanzielles Fiasko

image Laut dem Spiegel hat die NPD wieder einmal ein massives Finanzproblem. Mit korrekter Buchhaltung hält es die selbsternannte Saubermann-Partei anscheinend nicht so genau. Auf fast 900.000 Euro beläuft sich die Liste der nicht korrekt angegebenen Gelder im Rechenschaftsbericht 2007.

Der NPD-Schatzmeister Stefan Köster behauptet dennoch, sein Rechenschaftsbericht sei korrekt. Weiterhin behauptet er, dass sich seine Kameraden “hinsichtlich der finanziellen Situation der Partei keine Sorgen” machen müssten. Stimmt. Schließlich gibt es ja auch Jürgen Rieger, seines Zeichens Berufsmillionär und wohl einer der wichtigsten Geldgeber der NPD, und damit letztlich auch einer der mächtigsten Leute der Partei. Jürgen Rieger tritt möglicherweise gegen Andreas Molau um den NPD-Bundesvorsitz an.

Falls sich die Unregelmäßigkeiten im Rechenschaftsbericht bestätigen, flattert der NPD-Bundeszentrale wohl eine Rechnung in Höhe von 1,8 Millionen Euro ins Haus. Die zahlt Rieger doch bestimmt mit links. Unter Kameraden macht man das so.

Frank-Walter Steinmeier fordert zwar zurecht erneut ein NPD-Verbot, aber möglicherweise zerlegt sich diese Partei auch aus Unfähigkeitsgründen einfach selbst.

Hier zudem ein schöner Beitrag der ZEIT zum Thema Demo in Dresden.

Siehe zum Rechenschaftsbericht auch: NPD-Blog