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Wahl-O-Mat

Hier mein Ergebnis des Wahl-O-Mat Tests für die Europawahl 2009:

Mein Wahl-O-Mat-Ergebnis

Ganz vorne Dran ist (für mich völlig überraschend) die Familienpartei.

Was der Parteiname soll, verstehe ich zwar nicht, aber man soll sich nicht vom Namen beirren lassen, denn der These

Die traditionelle Familie aus Mann, Frau und Kind/Kindern soll stärker als andere Lebensgemeinschaften gefördert werden.

steht sie Neutral gegenüber, ist also weder dafür, noch dagegen. Ihr ist es jedoch – laut Wahl-O-Mat – wichtig, dass traditionelle Familien nicht gegenüber sonstigen Lebensgemeinschaften benachteiligt werden. Damit kann ich leben.

In nahezu sämtlichen EU-relevanten Punkten, liegt diese Partei ansonsten – laut Wahl-O-Mat – auf meiner Linie. Nur in zwei Punkten (EU-einheitlicher Mindestlohn, EU-Wahl ab 16) sehe ich klare Differenzen.

Generell liegen allerdings so einige Parteien sehr dicht beieinander. Entschieden habe ich mich daher noch nicht, bis ich zu allen o.g. Parteien aktuelle Infos zusammengekramt habe.

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„Schaudere beim Gedanken, als Moslem in Österreich zu leben“

Der österreichische Standard berichtet über einen Artikel von Billy Briggs in der “Live“, einem Magazin der “Daily Mail“.

FPOE

Er warnt vor einen Erstarken der Rechtsextremen in Österreich. Enge Verbindungen der rechtspopulistischen FPÖ mit Burschenschaften und der gewaltige Stimmanteil für rechte Parteien Jahr bei den Nationalratswahlen 2008 bringen ihn zu der Ansicht, es könnten bald wieder Hakenkreuzfahnen auf österreichischen Strassen wehen.

Haiders Erben nannte jüngst die “Zeit“ das Phänomen um den Kult rund um den im letzten Herbst verstorben Jörg Haider, der sich als Reformator in der rechten Meinungsbildung hervor tat.
Sein Rechtspopulismus kam das erste Mal im Nadelstreifenanzug daher und sein smartes Auftreten beeindruckte nicht nur Frauen.
Wie kein anderer hat er es verstanden, den Rechtspopulismus salonfähig zu machen, und als er verstarb standen Österreichs Uhren still.
Wehe dem, der ein schlechtes Wort über Haider verloren hätte! Still und leise verhielten sich alle Ausländer, Muslime und Kritiker. Problemlos wanderten die rechten Parteien nach Haiders Tod mit fast 30% der Wählerstimmen in das Parlament ein, Stimmen die auch von Migranten abgegeben wurden.

Was ist aus der Tatsache geworden, dass nun rechte Parteien das politische Geschehen Österreichs in nicht unerheblichem Maße mitbestimmen.
Nichts, wir haben uns daran gewöhnt, der Aufschrei war so kurz wie die Nationalwahlen selbst.
Das nächste Mal wird es sicher leichter für die FPÖ und BZÖ und wir werden wieder zusehen und schockiert tun.
„Die Alarmglocken sollten in ganz Europa schrillen“ heißt es dann weiter und wenn man das Geschehen auf Deutschland überträgt, denke ich sie sollten hier noch lauter schrillen als sonst wo in Europa.
Auch wenn die Biedermänner der Pro Bewegung noch am Anfang ihrer Karriere als Rechtspopulisten stehen, haben sie die Erfahrungen aus ihren Rechtsradikalen Zeiten mitgebracht und wissen genau, was sie nun zu vermeiden haben um dem Erfolg Beine zu machen.
Nicht ohne Stolz versuchen sie sich bei der FPÖ einzuschmeicheln, und wenn sie dieses Jahr auf ihrem Anti- Islamisierungs-Kongress einen Vertreter der FPÖ vorweisen könnten wie angekündigt, wird sich auch hier eine Welle der Einigkeit mit den Vertretern einer Rechtskräftig gewählten Partei breit machen.
Nicht das die Neonazis eine Chance hätten, in Deutschland eine repräsentative Mehrheit zu erlangen, doch die Wölfe im Schafspelz schlafen nicht, und sie spielen jetzt mit neuen Karten.
Dazu die Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf .

Fast täglich kann man im Netz beobachten wie sich die Lage, grade für Muslime, zuspitzt und nie war „Islamkritik“ glaubhafter an den Mann zu bringen, wie jetzt.
Zu aller berechtigten Kritik gesellt sich immer der Mob, dem es zuvor nur an Glaubwürdigkeit fehlte, und schon kann die Hetze gegen Muslime beginnen.
Da nutzt es nicht, dass Giordano und Broder oder Kelek und Ates sich distanzieren, sie werden nur all zu gern zitiert.
Jeder Versuch von Muslimen, die Diskussion zu entschärfen, scheitert so schnell wie er begonnen hat.
Ratlosigkeit auf der Seite der Muslime. Was sollen wir denn tun, und wo ist der Aufschrei bei Deutschen? Ja dürfen wir euch denn gar nicht kritisieren?

Eines bringt diese Uneinigkeit im Verfahren der Islamkritik mit sich:
Sie stärkt den rechten Biedermännern den Rücken. Genau deshalb müssen die Alarmglocken genau so laut schrillen, wie bei der allgemeinen Massenhysterie gegen Islamismus!


Die Linke wird radikaler

image Derwesten berichtet über den Parteitag der Linkspartei. “I’m not amused” würde die Queen jetzt sagen. Ich glaube, dies wird so einige Linksparteiwähler wieder zurück zu den Grünen und zur SPD bringen, denn der Tenor war auf dem Parteitag wohl in etwa: “Die Überwindung des Kapitalismus bleibt unser Ziel

 

Hier ein Hinweis darauf, wen man wählt, wenn man bei der Europawahl sein Kreuz für Die Linke abgibt:

Mitgliedsparteien der Europäischen Linken

Beobachterparteien der Europäischen Linken

Laut dem Stern ist der Spitzenkandidat der Linkspartei, Lothar Bisky, Vorsitzender der Europäischen Linken.


The London Declaration on Combating Antisemitism

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Am 17. Februar wurde in London eine Erklärung zum Kampf gegen den globalisierten Antisemitismus abgegeben. Vertreter von 40 Staaten unterzeichneten.

Preämbel(Übersetzung vom NPD-Blog):

“Wir beobachten einen dramatischen Anstieg der registrierten antisemitischen Hassverbrechen und Angriffe auf jüdische Personen und ihr Eigentum sowie auf religiöse, schulische und kommunale jüdische Institutionen. Wir sind alarmiert über das Wiederaufleben der alten Vorurteilssprache und ihrer modernen Manifestationen – in Rede und politischer Aktion – gegen Juden, die jüdische Religion und den Staat Israel. Wir sind über den von Regierungsstellen unterstützten Antisemitismus und besonders über den staatlichen genozidalen Antisemitismus alarmiert. Wir bekräftigen als Parlamentarier unsere Entschlossenheit, dieser Herausforderung mit einem umfassenden Aktionsprogramm entgegenzutreten.”

Die Erklärung im Original(englisch)

Tabelle: Antisemitismus in Europa (Quelle)

 

Arlarmierend sind die spanischen Zahlen(Anstieg des Antisemitismus) sowie die hohen Zahlen aus den ehemaligen Ostblockländern Ungarn und Polen. Erfreulich sind die Britischen Zahlen.

Zum Antisemitismus im Asiatischen Raum gibt es keine Zahlen(ich habe zumindest keine gefunden), jedoch stammen die aktuellsten Karikaturen in diesem Bereich von dort. Aufgrund mangelnder Zahlen kann man daher nur mutmaßen, ob der Antisemitismus dort gleich, weniger oder weiter Verbreitet ist, wie in Europa.