Schlagwort-Archive: hamas

Rekonstruktion der Ereignisse auf der Mavi Marmara

Die IDF veröffentlichte einen Film, in dem Videomaterial zu den Ereignissen rund um die Mavi Marmara zusammengeführt wurde, die für freie Waffenlieferungen an die Hamas kämpfte.

Unterlegt ist der Film mit einem Soundtrack und einer Erzählerstimme. Als Gamer und Ex-Soldat kenne ich einen solchen Stil zwar eher von Computerspielen, die sich mit militärischen Themen beschäftigen, und weniger von der Armee, aber nun gut. Andere Länder, andere Sitten. Das ist dennoch abgefahren, oder? Wie im Film. Bitte sehr:

Werbeanzeigen

Iran und Hamas

Iran:

Hamas:

Mal etwas zum Lachen…


Gewalt auf der Mavi Marmara war offenbar geplant

Ein wichtiger Beitrag zur Rekonstruktion dessen, was auf dem IHH-Schiff passierte, bestätigt grundsätzlich das, was ich bereits darlegte.

Neues Filmmaterial zu den Vorgängen auf der „Mavi Marmara“, dem türkischen Flaggschiff der „Solidaritätsflottille“, sorgt für Aufsehen. Nachdem sie zunächst nur einen Ausschnitt der von ihr gemachten Aufzeichnungen auf ihrer Internetseite veröffentlicht hatte, hat die amerikanische Organisation „Cultures of Resistance“ nun einen einstündigen Film ins Netz gestellt. Mit den Aufnahmen will die Organisation, deren Vertreter einschließlich der Mitbegründerin Iara Lee auf dem Schiff waren, Beweise für das angeblich besonders rücksichtslose Vorgehen der israelischen Soldaten liefern.

Doch spricht das Video, das nicht auf dem Oberdeck, wo das blutige Geschehen stattfand, sondern auf dem darunter liegenden Deck sowie im Schiffsinneren gedreht wurde, vielmehr für das Gegenteil. Es bestätigt das Bild, das sich aus einem neuen Bericht der israelischen Militäraufklärung von den blutigen Ereignissen auf See ergibt. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass sich ein harter Kern türkischer IHH-Aktivisten auf die Enterung des Schiffs durch die Israelis vorbereitet und einen gewalttätigen Angriff auf die Soldaten geplant hatte.

In dem Video selbst sieht man später auch verletzte Menschen, von denen es ein oder zwei vielleicht nicht überlebt haben. Wer so etwas nicht sehen will: Die im Video gezeigten Vorgänge werden in diesem Artikel jedoch recht treffend beschrieben.

Wer es dennoch unbedingt sehen möchte:

ca. ab Minute 35:30 geht es los. Was am Oberdeck passierte, und das wäre eigentlich relevant, wird nicht gezeigt. Gezeigt wird aber, dass die Gewalt von Passagieren ausgeht. Weitere Videos habe ich hier gesammelt, einige davon zeigen, was am Oberdeck passierte. Dort ist auch noch ein Übersetzter Artikel von Ynet zu finden, der am Tag des Ereignisses erstellt wurde, der die Ereignisse aus Sicht der Soldaten beschreibt.

Was mir persönlich noch fehlt: Ab Minute 39:45 erzählt der Fotograf etwas auf Türkisch zu den roten Flecken, die zuvor an der Luke gefilmt wurden. Vielleicht kann mir das netterweise jemand übersetzen.

In dem Artikel ist auch noch eines recht interessant, was mir bisher gar nicht so auffiel:

Es herrscht weder Panik noch besondere Aufregung. Es hat gar den Anschein, als sei ein solches Szenario geprobt worden. Auch an Ersatz für fehlende Schutzmasken hat man offenbar gedacht. Händeringend sucht ein IHH-Aktivist, der mit einer Steinschleuder auf den israelischen Hubschrauber geschossen hatte, nach den deponierten Zwiebeln, deren ätherisches Öl bekanntlich die Wirkung von Tränengas mildert. Von den verwundeten israelischen Soldaten, die von der IHH festgehalten werden – davon unterrichtet auf besagtem Video ein westlicher Aktivist den Kameramann –, fehlt hier seltsamerweise jede Spur.

Um an das ätherische Öl zu kommen, braucht man vermutlich ein scharfes Messer. Davon waren ja ja massenweise an Bord.

Damit der Lesestoff auch nicht ausgeht, hier ein paar Lesetipps. Ein Artikel des selben Autoren, der sich etwas genauer mit der verantwortlichen IHH befasst. In erster Linie geht es hierbei um politische Ziele(Vernichtung Israels).

Nach dem Konflikt vor der Küste Gazas rücken Türken und Palästinenser zusammen. Ein Blick hinter die Kulissen der Menschenrechtsorganisation IHH, die die Hilfsflotte organisierte, zeigt eine islamistische Kadergruppe.

Und auf Quantara, die Rezension eines Buches über die Hamas des selben Autoren.

Ein besseres Verständnis der Hamas und des Nahostkonflikts bietet das informativ und unterhaltsam geschriebene Buch "Hamas – Der islamische Kampf um Palästina" des Historikers Joseph Croitoru. Jürgen Endres hat es gelesen.

Beim Perlentaucher gibt es eine Reihe weiterer Rezensionszusammenfassungen zum Buch(Mit Links zu den Quellen).

Das Buch selbst kann (in Teilen) bei Google Books gelesen werden.


Liebe Hamas…

…seid herzlich gegrüßt, ihr Spitzbuben. Ich bin ja sehr beeindruckt von euch. Als sich Israel aus Hamastan zurückgezogen hat, habt ihr ein großes Fass aufgemacht, und seitdem macht ihr ein großes Dauerfeuerwerk mit euren Kassam-Feuerwerksraketen. Die haben es mir ja ganz besonders angetan. Aber irgendwie machen sie nicht das, was Ihr von ihnen erwartet. Sicher arbeitet Ihr aber schon an einer Lösung.

Ich bin schon sehr erstaunt über die Bauweise dieses Feuerwerkskörpers. Sehr geschickt. Ein etwas besseres Ofenrohr und ein paar Metallplatten reichen schon aus, um einen funktionsfähigen Corpus zu basteln. Und für den Treibstoff braucht ihr nichts weiter als Dünger und Zucker aus Israel. Wow! Sogar aus Pferdeäpfeln und Kuhmist könnt ihr das benötigte Nitrat extrahieren. Dann geht es auch ohne den Dünger aus Israel. Und das macht ja auch Sinn, denn ihr macht ja sicher auch bei der lustigen Boycott Israel-Aktion mit, oder?

Aus dem Zucker macht ihr jedenfalls Sirup und dann kippt ihr einfach Nitrat dazu und fertig ist der Antrieb. An das Ofenrohr schweißt ihr zur Dekoration noch ein paar Metallplättchen dran, damit euer Geschoss wie ein Dartpfeil aussieht. Und das sieht dann fertiggebacken so aus:

Kassam Feuerwerksraketen

Hui, nicht schlecht. Wie eine echte Rakete sieht das aus. Aber was ist ein Feuerwerksgeschoss denn schon ohne ordentliches Kabumm. In den Sprengkopf füllt ihr für den Knalleffekt einfach etwas TNT. Das bekommt ihr aus dem Sudan, geliefert wird es über die Ägyptische Grenze oder unter ihr hindurch. Das ist also kein Problem. Richtige Feuerwerksraketen haben aber auch noch diesen schicken optischen Streueffekt. Es soll schließlich schön aussehen zum Feuerwerksfest.

Was ich aber nicht verstehe: Warum legt ihr Nägel um das TNT herum in den Sprengkopf? Da macht ihr etwas falsch, die leuchten nämlich gar nicht. Ihr mögt ja bestimmt die Farbe Grün. Für ein hübsches Smaragdgrün müsstet ihr also Kupferpulver beimischen, nicht Nägel. Und als Anfeuerungssatz eignet sich TNT nicht so recht. Zumindest die Menge solltet ihr möglichst klein halten.

 

Eure Fehler haben leider ein paar negative Auswirkungen, liebe Hamas. Wenn die Rakete auf die Reise geschickt wurde, dann sieht es nachher nämlich etwa so aus:

Nach einem Kassam Einschlag

Oder so:

Das Feuerwerk geht also nicht in der Luft hoch, sondern auf dem Boden. Dabei können sich Leute verletzen, ihr Blödiane! Wen es trifft, das könnt ihr dabei auch nicht wissen, denn die Raketen sind ja nicht präzise gebaut. Und ihr richtet eure Raketen immer in die Richtung von Wohngebieten. Das dürft ihr gar nicht! Das verstößt nämlich gegen das humanitäre Völkerrecht. Ich weiß zwar, dass Ihr Streit mit der IDF habt, aber ihr müsst schon zwischen zivilen und militärischen Zielen unterscheiden, sonst müsst ihr ins Gefängnis. Und das ist ja nicht der Sinn eines Feuerwerks, oder?

Ihr bekommt ja neuerdings auch Limonade von Israel geliefert. Schaut mal, was man damit alles machen kann! Vielleicht nehmt ihr doch einfach diesen Antrieb statt dieser Mischung aus Dünger und Zucker. Das stinkt nicht nur weniger und ist weniger gefährlich, sondern schont auch die Umwelt.


Naive Friedensbewegte

FriedensflottillaMal das Prisenrecht zugrundegelegt:

Gaza befindet sich im Krieg gegen Israel, vice versa, was die ca. fünfzig diesjährigen (ganz nebenbei völkerrechtswidrigen) Raketenbeschüsse auf Israel und die zerstörten Schmuddeltunnel belegen.

Befinden sich zwei Parteien im Krieg, hat jede der Kriegsführenden Parteien (völlig unabhängig davon, ob es strategisch Sinn macht) das Recht, eine Blockade gegen Häfen und Küsten, die vom Kriegsgegner gehalten werden, zu verhängen. Hierbei muss die Blockade allerdings tatsächlich wirksam durchgeführt werden. Kurz: “Du kommst hier nicht rein.” darf keine leere Worthülse sein, sondern muss konsequent durchgesetzt werden. Auch und gerade in internationalen Gewässern, auch und gerade gegenüber neutralen Schiffen. Gerade dann, wenn es erklärte Absicht ist, die Blockade zu durchbrechen. Ausnahmen bestätigen hierbei nicht die Regel, sondern kippen sie. Eine Blockade, die Schiffe durchlässt, ist keine Blockade.

Die Frage, ob blockadebrechende Schiffe gestoppt und umgeleitet werden dürfen, stellt sich also nicht. Sie dürfen. Und will man die Blockade aufrecht erhalten bzw. sich nicht zu gegenteiligem nötigen lassen, dann müssen die Schiffe umgeleitet werden.

Das Recht zum Widerstand ist hierbei ausschließlich feindlichen Schiffen vorbehalten. Leistet die Besatzung eines Schiffs Widerstand, ist es demnach kein neutrales Schiff mehr. Die blockierende Partei hat dann das Recht, den Widerstand aufzulösen, und zwar nach allen Regeln der Kriegskunst(was auch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit einschließt). Hierbei kann es, abhängig vom Widerstand, auch Tote und verletzte geben.

Um die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Aufbringen der Gaza-“Friedens”-Flozilla bewerten zu können, ist daher zu allererst die Rekonstruktion der Ereignisse wichtig. Dem anschließend die Frage, wie der Widerstand der Schiffsbesatzung und dessen Auflösung konkret aussah. Daraus kann folgen, dass die Aktion der IDF unverhältnismäßig war, muss aber nicht. Daher ist man gut beraten, diesbezüglich Abstand von Vorverurteilungen zu nehmen. Dass die Besatzung eines der Schiffe, namentlich der Mavi Marmara, massiven Widerstand leistete, steht mittlerweile außer Frage. Und nur auf diesem einen Schiff gab es Tote und Verletzte.

Ein Zufall, dass es sich auch um exakt jenes Schiff handelt, bei dessen Einweihung in Istanbul zwei Top-Terroristen der Hamas anwesend waren? Gregor Gysi von der Linkspartei wusste jedenfalls schon ganz früh, was los war:

Die Linke protestierte gegen das Vorgehen Israels. „Ohne im Einzelnen beurteilen zu können, was bei der Besetzung geschah, ist es niemals und durch nichts zu rechtfertigen und deshalb verbrecherisch, dass einseitig das Feuer eröffnet wird und friedliche Menschen getötet oder verletzt werden“, erklärte Gysi.

Bevor er überhaupt etwas beurteilen kann, wie er selbst sagt, setzt er schon einmal Behauptungen in die Welt, um auf deren Basis dann doch sein Urteil zu fällen: “verbrecherisch”, “einseitig”, “friedliche Menschen”. Fairness ist etwas anderes.

Letztlich ist es also egal was genau und mit welcher rechtlichen Grundlage es sich abspielte. Die öffentliche Meinung war schon programmiert, bevor die Schiffe ablegten: Israel ist böse und an allem Schuld, wer das hinterfragt, betreibt Propaganda. Lediglich das Ausmaß der Empörung stand noch nicht im Vornherein fest, sollte aber wohl durch einen Offshore-Riot möglichst maximiert werden. Drei der getöteten stammten wohl aus islamistischen Kreisen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie auf kürzestem Weg ins Paradies wollten. Und medienwirksam. Suicidebomber 2.0. Schade ist es nur um die Unschuldigen unter den Toten. Falls vorhanden. Was zu ermitteln ist.

Leider haben sich naive Friedensbewegte darauf eingelassen, gemeinsame Sache mit Islamistischen Kriegsaktivisten wie der IHH zu machen, die dafür bekannt ist(PDF), terroristische Gruppierungen durch die Lieferung von Kriegsmaterial zu unterstützen. Mit denen gab es Beef.


“Friedensflotte”?

An vielen Stellen liest man von einer sogenannten “Friedensflotte”, bestehend aus acht Schiffen, die den Gazastreifen mit Hilfslieferungen beglücken möchte. Ein ehrenwertes Anliegen, das unbedingt auch kritisch betrachtet werden muss. Zum einen wohnten der Einweihung eines der Schiffe in Istanbul zwei Terroristen der Hamas sowie ein Führer der Muslimbruderschaft in Jordanien bei. Zum anderen das Verhalten der beteiligten:

(…)Dabei hatte sich die israelische Regierung zuvor mehrmals um einen Kompromiss bemüht und den Organisatoren der "Friedensflotte" mehrmals angeboten, die Ladung freiwillig in Aschdod zu löschen. Nach einer Sicherheitskontrolle werde man die Hilfsgüter dann an die Vereinten Nationen übergeben, die sie auf dem Landweg nach Gaza bringen könnten. Die Organisatoren wollten von dem Angebot nichts wissen.

Dann bot die Familie des vor vier Jahren von der Hamas entführten Soldaten Gilad Schalit den Organisatoren an, sich bei der Regierung in Jerusalem dafür starkzumachen, die Schiffe in Gaza anlegen zu lassen. Im Gegenzug wünschten sich die Schalits, die Passagiere der "Friedensflotte" mögen sich bei der Hamas dafür einzusetzen, dass ihrem Sohn ein Paket mit Lebensmitteln und Briefen übergeben werden dürfe. Auch dieses Ansinnen wurde abgelehnt.

Der Rechtsanwalt der Schalits, Nick Kaufmann, reagierte entsetzt. "Ich dachte, diese Bewegung unterstütze die Menschenrechte", wunderte er sich. Stattdessen gelte ihre Unterstützung aber nur der Hamas, einer Terrorgruppe, die sich selbst überhaupt nicht für Menschenrechte interessiere. Die kompromisslose Reaktion habe deutlich gemacht, dass es den Organisatoren in Wahrheit nur um die Provokation gehe.

Ich denke, die Lage ist noch etwas komplexer, als Schalits Rechtsanwalt es vermutet. Es geht nicht einzig um den antiisraelischen Propagandaeffekt, wenn Israel dazu gezwungen ist, “Hilfsgüter” abzufangen. Die Hamas ermordet Menschen, von denen sie vermutet, sie kooperieren mit Israel. Und sie foltert Menschen, die Israel ein Existenzrecht einräumen. Davor haben die Beteiligten der “Friedensflotte” mehr Angst als vor der IDF, von der sie nämlich trotz der Provokation nichts zu befürchten hat. Dass die Güter überhaupt im Gazastreifen ankommen werden, erscheint mir aufgrund des Verhaltens der Akteure als ein fatales politisches Signal, allerdings ist dies aus ethischen Gründen nicht vermeidbar. Es ist absehbar, dass sie über Ashdod nach Gaza gelangen werden.

Hamas-Anhänger mit Hitlergruß Israel und Ägypten blockieren derzeitig den Gazastreifen, der seit einem Bürgerkrieg unter Kontrolle einer antisemitischen Terrororganisation ist. Lediglich humanitäre Güter werden durchgelassen. Dadurch hat sich zwar die wirtschaftliche Dynamik verschlechtert, aber eben auch die für Terroranschläge bezweckte Waffenproduktion verlangsamt.

Dennoch werden immer wieder Raketen(aus geschmuggelten Waren gebaut) aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert – entgegen dem Willen der palästinensischen Mehrheit. In diesem Jahr sollen es mehr als fünfzig Raketen gewesen sein, die letzte schlug in der Nacht zum 28. Mai in einem Gewerbegebiet in Sderot ein. Am selben Tag feuerten palästinensische Terroristen nahe Nahal Oz mehrere Mörsergranaten ab, nachdem die IDF dort einen Sprengstoffanschlag vereitelte.

Der Sarkasmus, der hinter den Worten “Frieden”, “Freiheit” und “Solidarität” steckt, wenn hierbei zugleich eine Terrororganisation abgefeiert werden soll, wirkt wie ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die wirklichen Frieden im Sinn haben.

Aus der Hamas-Charta nämlich stammt(neben vielen Verschwörungstheorien) folgendes:

Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung.


Ein Leitfaden: Antizionistische Propaganda leicht gemacht

Und nein, selten kommt dies nicht vor.


Wieder Raketen aus dem Gaza-Streifen – flammt der Konflikt wieder auf?

Offiziell ist Waffelstillstand, aber einige kümmert dies nicht. Während Hilfslieferungen an den Gaza-Streifen geschickt werden, feuert eine offenbar neue Gruppe namens “Hisbollah Palästina” Raketen auf Israel ab. Als Antwort wurden von Israel Schmugglertunnel an der Grenze zu Ägypten zerstört.

Zwar hat die Hamas selbst keine Raketen abgefeuert, Israel macht sie jedoch dennoch politisch verantwortlich. Vermutlich, da die Hamas dieses Gebiet praktisch vollständig kontrolliert.

Unterdessen versucht Ägypten, sowohl zwischen Israel und der Hamas, als auch zwischen der Fatah und der Hamas zu vermitteln. Aufgrund der Vermittlungen tauschen Fatah und Hamas offenbar Gefangene aus. Gilad Shalit gilt jedoch noch immer als vermisst.

Für den Wiederaufbau im Gazastreifen fehlen laut dem Ministerpräsidenten von Präsident Abbas 2,2 Milliarden Euro. Um diesen Betrag will er am Montag  in Ägypten bitten. Seit der Machtübernahme der Hamas gilt der Wiederaufbau jedoch generell als erschwert, da sowohl Israel als auch Ägypten ihre Grenzen zum Gazastreifen abriegeln.

In Nabulus (Westjordanland) demonstrierten tausende Menschen  für Mahmud Abbas

Quelle

Da die Raketen anscheinend von einer Splittergruppe abgeschossen wurden, die möglicherweise nicht mit dem Waffenstillstand einverstanden ist, ist es möglich, dass es bei diesen Einzelaktionen bleibt.

Es könnte so einfach sein…