Schlagwort-Archive: holocaustleugnung

Manchmal ist die BILD doch sympathisch

Die BILD-Printausgabe zu Po-NRW

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Und hier ein Artikel der Onlineausgabe

Und ein Kaspar Rosenbaum[*], Querfront-Autor in “Eigentümlich Frei”(ich verlinke nicht), schäumt und wütet, und legt sich für die Verfassungsfeindliche “Pro-NRW” ins Zeug und opfert schon einmal im Voraus.

Der Kaspar Rosenbaum übrigens, der im Jahre 2006 meinte, es gäbe in Deutschland bezüglich des Holocaust keine “Meinungsfreiheit”. Seiner Ansicht nach stellte sich auch die Teheraner Holocaustleugnungskonferenz lediglich in den Dienst dieser “Freiheit”[**] – mit dieser und ähnlichen Ansichten wurde er dann auch wohlwollend auf einer Ernst-Zündel-Solidaritätswebsite, Altermedia und weiteren Naziwebsites zitiert. Homosexuelle sind für ihn “Perverse”, die Begrifflichkeit “liberale Demokratie” ist für ihn ein Euphemismus, auch mit der Frage ob es Zeit für die “Systemfrage” sei, hatte er sich schon beschäftigt. Den Verfassungsschutz bezeichnete er auch mal als “Gesinnungsterroristen”, und er fabulierte von einer “offensichtlich mundtoten FDP seit Möllemann”. Alles natürlich aus seiner “liberalen” Perspektive heraus, oder aus der, die er für “liberal” hält. Er meint damit im Grunde nämlich: “Larifari zugunsten von Antisemitismus und Rassismus”.

Dass in der Printausgabe von “eigentümlich frei” bisweilen auch mal Werbung für Bücher erscheint, die sich intensiv mit den “Protokollen der Weisen von Zion”, einer “unsichtbaren Weltregierung”, eine angeblich fortbestehende “UNO-Feindstaatenklausel” und ähnlichem beschäftigen, verwundert daher nicht wirklich. Natürlich ganz selbstlos, der “Freiheit” wegen.

Dazu fällt mir ein Zitat ein, das Simon Wiesenthal zugeordnet wird:

Any political party in a democracy that uses the word ‚freedom‘ in its name is either Nazi or Communist.

[*] Der IGDR mutmaßte seinerzeit, es sei ein Pseudonym

[**] Die erklärte Absicht der Veranstalter und Teilnehmer war es, durch die Leugnung des Holocaust das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen. Die UNO reagierte.

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Henryk M. Broder: Isch kandidiere

Der Berufspöbler Henryk ‘Ich darf das’ Broder möchte gerne Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland werden. Der Zentralrat sei in “einem erbärmlichen Zustand”, werde kaum noch ernst genommen und führe sich als das gute Gewissen Deutschlands auf.

Im Tagesspiegel führt er “genüsslich polemisch” auf, was ihn denn stört, und beschreibt weiterhin konkret, was er ändern möchte:

Ich werde mich dafür einsetzen, dass Holocaustleugnung als Straftatbestand aufgehoben wird. Das Gesetz war gut gemeint, hat sich aber als kontraproduktiv erwiesen, indem es Idioten dazu verhilft, sich als Märtyrer im Kampf um die historische Wahrheit zu inszenieren. Unser aller Problem ist nicht der letzte Holocaust, dessen Faktizität außer Frage steht, sondern der Völkermord, der vor unseren Augen im Sudan stattfindet.

Wir brauchen nicht noch mehr Holocaustmahnmale und Gedenkstätten, sondern eine aktive Politik im Dienste der Menschenrechte ohne politische Rücksichtnahme auf wirtschaftliche Interessen. Wer vom Kampf der Dissidenten in China und der Verfolgung der Baha’i im Iran nichts wissen will, sollte auch am 27. Januar und am 9. November zu Hause bleiben.

(…)

Ich werde mich um gute Beziehungen zu den in Deutschland lebenden Moslems bemühen. Nicht zu religiösen Eiferern oder türkischen Nationalisten, die den Paragrafen 301 des türkischen Strafgesetzbuches („Beleidigung des Türkentums“) verteidigen oder verharmlosen und sich um jede Stellungnahme zu der Armenierfrage drücken, sondern zu solchen, die für eine strikte Trennung von Staat und Religion und für eine säkulare Gesellschaft eintreten.

Ich bin überzeugt, dass es keine partikularen jüdischen Interessen gibt. Ob jemand koscher isst oder halal oder doch lieber Kassler, ist Privatsache. Ebenso wann und zu welchem Gott er betet. Religionsfreiheit beinhaltet auch das Recht, areligiös und antireligiös zu sein und sich über den eigenen und seiner Nachbarn Gott lustig machen zu können, ohne deswegen bedroht zu werden. Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat sind die Werte, die offensiv verteidigt werden müssen.

Von Juden, Christen, Moslems, Atheisten, Agnostikern, Häretikern, von Ariern und Vegetariern, Frauen und Männern, Heteros und Homos – meine Kippa liegt im Ring.

Ich weiß ja nicht, ob er das ernst meint… Es wirkt eher wie eine Bewerbung für ein höheres politisches Amt. Aber es scheint tatsächlich Leute zu geben, die seine Kandidatur unterstützen. Ob es am Teil mit der Holocaustleugnung liegt?


Amazon wegen rechtsextremen Büchern angezeigt

Die ZEIT schreibt:

Die deutsche Vertretung des American Jewish Committee (AJC) stellt Strafanzeige gegen den Online-Buchhändler Amazon. Er habe „volksverhetzende, strafbare Schriften“ mit rechtsextremen und antisemitischen Inhalten auf seinen Internetseiten vertrieben. Wie ein Mitarbeiter des AJC am Donnerstag in Berlin mitteilte, wird die Anzeige der Staatsanwaltschaft München voraussichtlich am Freitag zugestellt.

http://www.zeit.de/online/2009/31/amazon-anzeige-antisemitismu

Der Standard schreibt:

Wie der "Tagesspiegel" weiter berichtet, wirft das AJC Amazon vor, gezielt für Bücher mit "volksverhetzendem Inhalt" geworben zu haben. Mindestens seit Februar 2008 seien bei der Suchmaschine Google Anzeigen für den "Rudolf-Report" geschaltet worden.

(…)

Eine Amazon-Sprecherin erklärte, das Unternehmen biete "selbstverständlich" keine verbotenen oder indizierten Titel an. Bei der Frage, ob Amazon Titel aus seinem Angebot entfernen sollte, sei das Unternehmen aber mit Rücksicht auf das Recht der freien Meinungsäußerung zurückhaltend. "Wir glauben, dass die richtige Antwort auf diskussionswürdige Literatur nicht deren Entfernung ist, sondern mehr Diskussion."

http://derstandard.at/fs/1246542932947/Amazon-droht-Anzeige-Verdacht-auf-Vertrieb-rechtsextremer-Buecher

Siehe dazu auch:

Amazon löscht Kundenmeinungen

Amazon löscht Bücher mit homosexuellem Inhalt

Amazon löscht gekaufte eBooks

 

Also kurz: Amazon löscht Kundenmeinungen, gekaufte Bücher und homosexuelle Inhalte – (Meinungsäußerung, legal erworbenes, Sexuelle Ausrichtung). Aber beruft sich ausgerechnet bei Holocaustleugnung und Volksverhetzung auf die Meinungsfreiheit? Das kann ich auf jeder Neonazi-Homepage haben – dafür braucht es kein Amazon. Ich empfehle der anwaltlichen Abteilung von Amazon  einmal,  sich mit dem Index Jugendgefährdender Schriften, dem Deutschen Strafgesetzbuch und einschlägiger Rechtssprechung (z.B. 1 BvR 23/94) auseinanderzusetzen, und lieber gestern als heute einen Rückzieher zu machen.

Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts:

Infolgedessen endet der Schutz von Tatsachenbehauptungen erst dort, wo sie zu der verfassungsrechtlich vorausgesetzten Meinungsbildung nichts beitragen können. Unter diesem Geschichtspunkt ist unrichtige Information kein schützenswertes Gut.
[…]
Bei der untersagten Äußerung, dass es im Dritten Reich keine Judenverfolgung gegeben habe, handelt es sich um eine Tatsachenbehauptung, die nach ungezählten Augenzeugenberichten und Dokumenten, den Feststellungen der Gerichte in zahlreichen Strafverfahren und den Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft erwiesen unwahr ist.

“Global denken, lokal handeln” ist für viele globalisierte Unternehmen ein Leitspruch. Er meint unter anderem, dass die jeweils lokale Ausformung des Unternehmens mit der lokalen Gesetzgebung harmonieren soll. Dies scheint insbesondere für Inhaltsanbieter, unter anderem für Amazon, dann aber doch etwas schwieriger zu sein, als man zunächst annehmen sollte.

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http://www.h-ref.de/personen/rudolf-germar/rudolf-report.php

Der von Amazon im Auftrag zweier Amazon-Kunden angebotene Rudolf-Report ist nicht “Diskussionswürdig”, sondern Holocaustleugnung, für die der Autor bereits zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.

Epic Fail


Williamson nimmt Holocaustleugnung nicht zurück

Williamson “Williamson soll in einer Ecke schweigen”, sagt Bischof Bernard Fellay, generaloberer der umstrittenen Bruderschaft “Pius X”. Genau so klingt auch die “Entschuldigung” des Holocaustleugners Williamson. Sinngemäß: “Hätte ich mal lieber nichts gesagt”. Dies ist wohl das resultat der Beratungen mit dem Holocaustleugner David Irving.

Er soll nicht schweigen, sondern Klartext reden. Schwanger oder nicht schwanger? Holocaust oder nicht?

Der Vatikan jedenfalls lässt Williamson abblitzen. Die Entschuldigung erfülle nicht die Vorgaben des Vatikans. Dies zeigt die klare Kante des Vatikans, dass Holocaustleugnung inakzeptabel ist. Andererseits sind dem Vatikan auch die Hände gebunden, denn nach kanonischem Recht ist die Exkommunikation aufgrund der Holocaustleugnung nicht möglich. Im Sinne des Jüdisch-Christlichen Dialogs sollte dies meiner Haltung nach jedoch ermöglicht werden, indem sie zum Beispiel als Häresie geltend gemacht wird. Der Zentralrat der Juden in Deutschland, repräsentiert durch Charlotte Knobloch, fordert daher weitere Schritte.

Möglich wäre es, dass Williamson in Deutschland angeklagt, und per Europäischen Haftbefehl ausgeliefert wird, so Bundesjustizministerin Zypries:

Grundsätzlich fällt das Delikt unter die Regelung des europäischen Haftbefehls. Das heißt, Deutschland könnte einen solchen Haftbefehl ausstellen

Siehe auch: Williamson in London


Iran legt nach: Holocaustleugnung – na und?

Laut Tagesschau verteidigte Irans Parlamentspräsident Ali Laridschani die Leugnung des Holocausts durch den Iranischen Regierungssprecher.

Er sei "überrascht", wie sensibel auf dieses Thema reagiert werde. Schließlich sei es in westlichen Ländern sogar erlaubt, den Propheten Mohammed zu verunglimpfen.

Erstens ist er keinesfalls überrascht, denn exakt die gleiche Situation hatte er bereits erlebt, daher kann die Auslassung als kalkulierte Provokation bewertet werden, zweitens ist es beispielsweise auch erlaubt, den katholischen Papst, also den Stellvertreter Christi zu verunglimpfen. z.B. Hier:

Jesuswitze gibt es zudem haufenweise.

Es ist jedoch etwas anderes, wenn man den nachgewiesenen industriellen Massenmord an 6 Millionen Menschen leugnet, und den – sicherlich nicht nur jüdischen – hinterbliebenen, von denen nicht wenige noch leben – von höchster Ebene förmlich ins Gesicht spuckt.

Ich könnte als Mensch mit hohem staatlichen Amt auch behaupten, dass Palästinenser im Gaza-Streifen vor 60 Jahren aus Ägypten dort eingewandert sind, und das Westjordanland von Jordanien aus kolonisiert wurde. Ebenso erwiesenermaßen Quatsch, für den ich im Gaza-Streifen unter Garantie von irgendwem gelyncht werden würde. Ich tue es aus Respekt vor den Leidenden, die es gibt,  nicht.

Wenn derartiges auf politischer oder auf Lehramtsebene passiert, sollte all dies entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen. Es gibt in Österreich sicherlich noch Nachholbedarf, im Iran jedoch offensichtlich ebenso, und zwar auf Regierungsebene.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass es einige Iranische Politiker förmlich darauf anlegen, gänzlich nicht mehr ernst genommen zu werden.

Wo ist Chatami, wenn man ihn braucht?


Pius-Skandal: Eine protestantische Sicht

Ohne viele Kommentare hier eine schön beschriebene, sicher nicht allgemeingültige, aber schlüssige und mit dem Christentum versöhnende protestantische Sicht auf dieses Ereignis, das in der einen oder anderen Form sicherlich Geschichte schreiben wird.

Hinzu ein sehr wichtiger Artikel von gleicher Stelle: Solidarität mit den Opfern des Holocaust!


Iran zum Holocaust: “Eine große Lüge”

Via Redok erfuhr ich gerade – nicht zum ersten mal – dass Holocaustleugnung und Judenfeindschaft nichts speziell Christliches ist. Bei aller Abneigung gegenüber dem rassistischen Kruppzeuch von PI ist für mich folgendes nicht hinnehmbar:

Der Iranische Regierungssprecher Gholam Hossein Elham am 27. Januar 2009:

Der Holocaust ist ein Konzept, das von einer großen Lüge kommt und geschaffen wurde, um ein wurzelloses Regime im Herzen der islamischen Welt anzusiedeln.

Dass das Judentum, ebenso wie das Christentum auch, seine Wurzeln in eben genau dieser Region hat, möchte ich nicht näher erläutern, ebenso erläutere ich nicht näher, dass der Islam seine Wurzeln um Mekka hat. Meiner Haltung nach liegt auch dort das Herz der Islamischen Welt, und nicht etwa in Gaza. Diese Ungereimtheit in der Aussage ist auch nicht mein Punkt.

Was mich wundert ist, dass o.g. Nachricht nicht oder nur kaum in der deutschen Presselandschaft erschien(ich lasse mich gern korrigieren), während 1. Die Aussage Williamsons zurecht breit thematisiert wurde, und 2. der Iranische Satellit zeitlich recht nahe ebenfalls relativ breiten Einzug in die Presselandschaft erlangte.


Merkel begrüßt Vatikan-Aufforderung an Holocaust-Leugner

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Aufforderung des Vatikans an den Holocaust-Leugner Richard Williamson zur Widerrufung seiner Äußerungen begrüßt.

Dies sei ein "wichtiges und gutes Signal", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Dies mache deutlich, dass die Leugnung des Holocausts niemals ohne Folgen im Raum stehen bleiben könne. "Nur ohne Antisemitismus kann überhaupt ein gedeihliches Miteinander von jüdischen Gemeinden und christlichen Kirchen gelingen", sagte die CDU-Chefin.

Mehr lesen…

Genau so sehe ich es auch. Zwar steht noch immer der Antijudaismus und Islamhass der Piusbruderschaft im Raum (Siehe vorheriger Eintrag zum Thema, und dieser Hintergrundartikel), weshalb ich weiterhin den Standpunkt vertrete, dass sie wieder Exkommuniziert werden sollte, jedoch scheint es da auch kirchenrechtliche Schwierigkeiten zu geben. Das klare Signal zeigt jedoch zumindest, dass Vatikan und der Papst Fehler korregieren können – jedenfalls sofern der Druck auch stark genug ist. Wie sich die Geschichte mit den drei weiteren Bischöfen entwickelt, sollte weiterhin beobachtet und kommentiert werden, das ist dann aber wirklich eine innerkirchliche theologische Angelegenheit, in die sich zumindest die Politik nicht unbedingt weiter einmischen sollte.


Pius-Skandal: Merkel fordert Klartext vom Papst

Die skandalöse Rücknahme der Exkommunikation von vier Bischöfen der erzkonservativen Priesterbruderschaft St. Pius zieht weite Kreise. Nachdem Israel mit dem Abbruch der Beziehungen zum Vatikan drohte(bei der Drohung blieb es), und weitere Bischöfe auf Distanz zum Papst gehen, verlangt nun Angela Merkel klare Worte vom Papst.

In meinen Augen inkonsequent, denn deutsche Politiker beschränken sich hierbei lediglich darauf, dem Papst eine klarere Distanzierung zu Holocaustleugnung abzufordern. Zurecht, doch reicht dies nicht aus, denn die Piusbruderschaft(nun eben Teil der Katholischen Kirche) gibt solchen Holocaustleugnern nicht nur grundsätzlich einen Hort, sondern ist bereits in den Grundzügen Judenfeindlich und offen Islamfeindlich. Genau jene Religionsbezogene Judenfeindlichkeit(Gottesmordthese) war es jedoch, der lediglich die rassistische Komponente hinzugefügt werden musste, um einen erheblichen Teil der ideologischen Grundlagen für den Holocaust zu schaffen. Dass bei der Islamfeindlichkeit innerhalb der Bevölkerung bereits mehr oder weniger häufig Rassismus mitschwingt, beweisen Blicke in das Pipifanten-Blog, Aussagen von ProKölnern, und den sonstigen Doitschnationalen Kruppdingern(Grüne-Pest-Asyl, Patridiotisches Forum Süddeutschland, NPD, usw.).

Meine Forderung wäre also, die Exkommunikation der vier Bischhöfe wiederherzustellen. Möglicherweise treten sonst neben Prof. Jean-Pierre Wils noch weitere bekannte Theologen aus der Kirche aus.


Rechtsextremismus auf Wikipedia

image Laut dokmz scheint sich Relativierung des Nationalsozialismus bzw. die Rehabilitierung von Nationalsozialisten auf Wikipedia breitzumachen. So wurden auf dem Wikipedia-Eintrag zu Würzburg plötzlich auch Nazi-Größen als “bedeutende Persönlichkeiten der Stadt” aufgeführt. Näheres in einem Artikel der Süddeutschen.

In der Tat war derartiges zu erwarten, denn laut dem Thiazi Watchblog , das sich mit dem offen Nationalsozialistischen Forum Thiazi beschäftigt, ist es erklärtes Ziel von Neonazis, auf diese Weise dafür zu sorgen, dass innerhalb von Wikipedia-Artikeln Inhalte, Positionen, Personen und Verbrechen aus dem rechtsextremen Milieu gewissermaßen “Normalität” erfahren.

Nur als Beispiel sei diese versuchte Veränderung in der Einordnung der Republikaner zu nennen, oder auch dieser Versuch, dem mitbegründer der Republikaner, Franz Schönhuber, eine SPD-Mitgliedschaft zuzulügen, oder ein Versuch, die Gerüchte um den Fall Alois Mannichl als Tatsachen darzustellen.

Hierzu auch eine schon vor dem Eintrag auf dem Thiazi-Watchblog entstandene Diskussion auf dem Netz gegen Nazis oder direkt auf Wikipedia.

Dokumentiert: Holocaustleugnung auf Wikipedia
Link: Nazipedia – Einstiegsseite zum Thema

Kruppzeuch eben.