Schlagwort-Archive: löw

Fußball: Mesut Özil entscheidet sich für Deutschland

Ein Zeichen praktizierter Integration, und diesbezügliches Verantwortungsbewusstsein aufgrund der Vorbildfunktion als Nationalspieler. Auf Politisch Korrekt näheres zum Thema, inklusive dem, was das PI-Kruppzeuch aus dem Thema macht, was mit einem Satz genau auf den Punkt gebracht wird:

Insofern war es für PI von Anfang an völlig unwichtig, ob sich Özil für oder gegen eine Karriere bei den deutschen Elitekickern entscheidet.

PI will halt nur gegen Türken hetzen, was sich in vielen Kommentaren widerspiegelt:

image

Ja.

 

image

Gut. Das zeigt, dass sie irgendetwas goldrichtig macht.

 

image

Die DSO ist zur bewaffneten Rückführung befähigt, jedoch in einem anderen Sinne, als es sich dieser Kommentator wohl vorstellt. Nur was ist “CFR”?

 

Soviel zu den Pipifanten. Da war ja sowieso nichts anderes zu erwarten. Zurück zum Thema, denn da brennt es unter den Nägeln. Jeder kriegt hier sein Fett weg, der es verdient. Man kann sich herrlich über die Themen “Integration”, “Assimilation” usw. streiten, was wie von wem in welcher Form, in welche Richtung erstrebenswert ist oder nicht. Ich halte Assimilation jedenfalls für eine freiwillige, persönliche Angelegenheit.

Eines jedoch ist weder ein Zeichen von Integration noch eines von Assimilation:

Und zwar beispielsweise, was ich im Kommentarbereich dieses YouTube-Videos, oder dieses, oder dieses lese.

image

Ich glaube nicht, dass gencbaba über Visavergaben entscheidet.

 

image

Mesut hat nicht einmal einen türkischen Pass.

Wenn jemand eine genaue Übersetzung folgender Beiträge liefern könnte – ich verstehe nur, dass sie nicht besonders freundlich sind:

image

image

image

Es wird also von gewissen Leuten, und es sind meiner Erfahrung nach nicht nur vereinzelte, sondern ein gesellschaftlich relevanter Teil, verlangt, dass jeder, dessen Eltern oder Großeltern in der Türkei geboren wurden, ein klares Bekenntnis zum Türkentum ablegt, sich mindestens aber der Türkei gegenüber loyaler verhält, als dem Geburtsland. Und jeder, der dies nicht tut, wird von dieser gesellschaftlichen Strömung offenbar des Verrats an der Nation beschuldigt, beschimpft und ausgegrenzt. Die Volksseele tobt, der völkische Zorn lässt sich schonungslos an ihm aus.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich sehe kein größeres Problem, wenn sich ein Mensch, der sich trotz Bemühungen nicht in Deutschland angenommen fühlt, die Flagge seiner Wurzeln ans Bein bindet. Auch dann nicht, wenn er gar nicht angenommen werden will. Flaggenkult und Nationalgehabe ist jedoch ein Problem. Wenn jemand, der sich angekommen und angenommen sieht, und sich daher die deutsche Flagge eher ans Bein binden kann, dermaßen aggressiv angegangen wird, dass es schon kollektivistisch-totalitäre Züge annimmt, gibt es etwas zu tun. Da nehmen sich Türkentums-, und Doitschtums-Fanatiker nämlich überhaupt nichts. In beidem liegt Potential für blinden Hass vergraben. Es bleibt daher, daran zu erinnern, was Erdogan im Februar ‘08 in Köln verlangte:

Wir dürfen uns nicht als Fremde betrachten, sondern müssen uns als wesentliches Element dieses Landes sehen

Genug des Nationalistenbashings, hier ein Versuch(Video), eine der Ursachen zu beschreiben, und ein Kommentar von Spox:

image

Werbeanzeigen