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Das nationalistische Monatsmagazin "Zuerst"

Florian Röpke, der sich wohl mit dieser politischen Strömung gut auskennen dürfte, hat zu diesem Magazin recht eindeutige Worte gefunden:

1.) Wer mit dem rechtsextremen Verleger Dietmar Munier ins Bett steigt, der macht sich schmutzig, im braunen Sinne. Punkt und fertig.

2.) Ob das Magazin “Zuerst!” einen moderaten Kurs fährt oder die Karten erst im Laufe der nächsten Ausgaben auf den Tisch gelegt werden ist nicht relevant und ändert nichts am Hintergrund (Munier – NPD – Versand “Lesen und Schenken” – “Nation und Europa” – um nur mal einige Stichworte zu geben).

3.) Es gibt nur das Gesamtpaket: Es braucht sich in Zukunft niemand zu wundern, wenn über die “Zuerst!” weitere “Scharniere”, also Verbindungen von konservativ, rechts bis rechtsextrem (oder sogar offen neonazistisch), hergeleitet werden. Es war allen Beteiligten alles vorher bekannt, wer etwas anderes behauptet, der lügt!

4.) Alles andere (Konkurrenz, Preis etc.) ist doch einfach nurGeschwätz!

Mehr Infos:
Wie man PI-News erfolgreich foppt
Dynamik pur: “Zuerst” löst “Nation & Europa” ab (NPD-Blog)
Zum Verleger Dietmar Munier(Netz-gegen-Nazis.de)

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Eine Polemik: Diskussionsstrategien der Neuen Rechten

Mit der langjährigen Erfahrung aus zahllosen Diskussionen face-to-face und via E-Mail, Mailinglisten und in Online-Foren aus der Sicht eines fiktiven völkischen Akademikers aufgezeichnet von Erik “mullo” Dürr, Deutsche Freischar.

Die 13 goldenen Regeln für den Umgang mit ‚Gutmenschen’, die mit dir über deine nationale Gesinnung, die völkischen Traditionen deines ‚Bundes’ oder deinen Umgang mit ausgewiesenen Rechtsextremisten diskutieren wollen:

(Hier geht’s weiter)

Sehr schön. 🙂


“Erschrick nicht, wenn Du feststellst, dass Du konservativ bist”…

…Scheibt ein Nationalkonservativer.

Welt-Online berichtet über eine “Neue Rechte” – jenseits der CDU und angeblich diesseits der NPD – und betitelt den Bericht mit folgenden Worten:

Zwischen Extremismus und Demokratie

Im Artikel selbst zeigt sich der Charakter dieser Strömung jedenfalls als eher Extremistisch, denn er zitiert aus dieser Strömung.

Sie sieht

Toleranz als Todsünde der zivilisierten Menschheit

Sie redet von einer

Brasilianisierung Deutschlands

womit wohl das nun weitgehend friedliche Zusammenleben von Nachfahren der afrikastämmigen Sklaven und europastämmigen Sklavenhaltern samt damit einhergehender biologischer Versöhnung gemeint ist, und nicht etwa der extreme Unterschied zwischen Arm und Reich.

Sie sei für eine

“homogen deutsche" Gesellschaft

Alles Worte, wie sie so auch aus der NPD hätten kommen können. Der Völkisch-Nationale Charakter dieser Strömung ist zwar intellektuell verpackt, jedoch unverkennbar.

Kubitschek bringt seine sozialdarwinistischen Ansichten im Oktober 2007 im Schlusssatz des Editorials der Postille mit dem vielsagenden Namen “Sezession”(Wikipedia) auf den Punkt, in dem er “die Deutschen” als sich in einem Vorbürgerkrieg gegen “die Ausländer(teils Staatsbürger)” befindend beschreibt, und im Schlusssatz betont:

Wenn die Deutschen zu zivilisiert für die Notwendigkeiten des Vorbürgerkriegs bleiben, ist die Auseinandersetzung bereits entschieden: „Nur Barbaren können sich verteidigen“, sagt Nietzsche.

Wenn das nicht eine Vorstufe zur Volksverhetzung ist… Derartiges Zündeln an Kriegslunten hat noch niemals in der Geschichte etwas gutes bewirkt.

Er empfiehlt zudem Bücher, in denen die Zeit von 1914 bis 1945 als “Zweiter dreißigjähriger Krieg” bezeichnet werden, und so die Frage der Schuld am zweiten Weltkrieg unmittelbar mit der Schuldfrage zum 1. Weltkrieg verbinden.

Ich frage mich, warum Kubitschek nicht schon längst den Republikanern beigetreten ist… In jedem Falle verhält er sich wie ein Kleinkind, das eine Streichholzschachtel (seinen Intellekt) gefunden hat, und nun zündelt.