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Blödeste Gesichter des Wahlkampfs 2009

Manchmal muss ich einfach spontan lachen, wenn ich bei einem YouTube-Video den Pause-button anklicke. Hier ist ein solcher Moment.

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Quelle:

http://carta.info/14345/cdu-werbespot-angela-merkel-ronald-reagan-wahlkampf/

Zur Quelle: CDU goes freies Wissen. Punktuell. Auch nicht schlecht. Reicht aber bei weitem nicht.

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Wahlkampf 2.0 – CDU Wahlplakate remixed

Gefunden bei:
http://www.studivz.net/wahlzentrale

Resultat einer Posse bei:
http://netzpolitik.org/2009/wahlwerbung-remixen-sollte-legal-sein/


Europawahl 2009 – Ergebnisse und Trend (EU-Gemeinsam)

Europawahl Diagramm

Hier die Ergebnisse der Europawahl 2009 und die Entwicklung seit 1979 auf EU-Ebene. Siehe dazu auch hier.

Der Spiegel hat eine Interaktive Karte der Ergebnisse veröffentlicht. Der Anteil der Nichtwähler beruht auf einem Artikel von dasjournal.net, und stieg insgesamt weiter an.

Über den Politblogger kommt man an die genauen Ergebnisse der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten.


Europawahl 2009

Mal etwas zum Einstimmen…


Wahl in der EU – Nichtwähler die stärkste “Partei”

Die Europawahl steht vor der Tür, und viele Menschen wollen einfach nicht wählen. Ich habe mal zwei Diagramme zusammengestellt, welche diese negative Tendenz beleuchten, wobei auch im Ansatz deutlich wird, welche Strömungen sich trotz(oder wegen?) steigender Zahl der Nichtwähler im Aufwind bzw. im Abwind sehen. Der Abstieg der SPD scheint eher mit der Zersplitterung im Linken Lager einherzugehen. Zunächst die Grünen, später die Linkspartei/PDS. Zusammen bekamen sie 2004 immerhin 39,5%, immer noch weit weniger, als CDU/CSU/FDP/REP: . Nutznießer derartiger Spaltungen ist natürlich das Lager rechts der SPD, das jedoch seit der letzten EU-Erweiterung an Fahrt verloren hat. Zugleich jedoch hatten die REP ein leicht besseres Ergebnis:

Klick für größeres Bild 

Hier noch ein Diagramm zu den EU-weiten Zahlen zur Sitzverteilung:

Klick für größeres Bild

Zu beobachten ist ein sehr deutlicher Aufwind des konservativen Lagers im Zuge der Wende. Der Anstieg der “sonstigen” 1994 liegt in einer Verschiebung der Parteienlandschaft zur Wendezeit zusammen, die ich der Übersicht wegen nicht weiter aufschlüsseln möchte. Obwohl CDU/CSU von 1999 bis 2004 Stimmen verlor, stieg die Anzahl der Sitze im Parlament an.

Downloadtipps für Statistikfreunde:

Zur Bedienung des Programms bitte nicht mich fragen. Ich teste es selbst gerade an. Ich vermute mal, dass es für einen Einsteiger sehr kompliziert ist, da Lehrbücher hierzu extrem umfangreich sind.

Zu den Fraktionsbeschreibungen auf Wikipedia:

Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)

Europäische Volkspartei (EVP)

Europäische Liberale, Demokratische und Reformpartei (ELDR)

Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (VEL)

Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz (EFA)

Union für ein Europa der Nationen (UEN)

Die Wahlergebnisse und die Wahlbeteiligung bei der Europawahl 2004 sowie zu den anderen Wahldaten gibt es z.B. bei Wikipedia. Dort sieht man auch am Beispiel Polen, dass eine geringe Wahlbeteiligung (Polen: ca. 19%) insbesondere den Kleinstparteien (darunter auch jene, die man nicht einmal im Traum unterstützen würde) nutzt. In Polen haben 35% der Wählenden für Klein(st)parteien gestimmt. Das sind mehr Stimmen, als die größte Partei bekam.

Zu guter letzt ein Link, hinter dem man die Aktivitäten der einzelnen EU-Parlamentarier verfolgen kann:

http://www.europarl.europa.eu/members/public/geoSearch.do?language=DE


NPD droht finanzielles Fiasko

image Laut dem Spiegel hat die NPD wieder einmal ein massives Finanzproblem. Mit korrekter Buchhaltung hält es die selbsternannte Saubermann-Partei anscheinend nicht so genau. Auf fast 900.000 Euro beläuft sich die Liste der nicht korrekt angegebenen Gelder im Rechenschaftsbericht 2007.

Der NPD-Schatzmeister Stefan Köster behauptet dennoch, sein Rechenschaftsbericht sei korrekt. Weiterhin behauptet er, dass sich seine Kameraden “hinsichtlich der finanziellen Situation der Partei keine Sorgen” machen müssten. Stimmt. Schließlich gibt es ja auch Jürgen Rieger, seines Zeichens Berufsmillionär und wohl einer der wichtigsten Geldgeber der NPD, und damit letztlich auch einer der mächtigsten Leute der Partei. Jürgen Rieger tritt möglicherweise gegen Andreas Molau um den NPD-Bundesvorsitz an.

Falls sich die Unregelmäßigkeiten im Rechenschaftsbericht bestätigen, flattert der NPD-Bundeszentrale wohl eine Rechnung in Höhe von 1,8 Millionen Euro ins Haus. Die zahlt Rieger doch bestimmt mit links. Unter Kameraden macht man das so.

Frank-Walter Steinmeier fordert zwar zurecht erneut ein NPD-Verbot, aber möglicherweise zerlegt sich diese Partei auch aus Unfähigkeitsgründen einfach selbst.

Hier zudem ein schöner Beitrag der ZEIT zum Thema Demo in Dresden.

Siehe zum Rechenschaftsbericht auch: NPD-Blog